Arbeiter auf einer Baustelle in Hamburg | Bildquelle: dpa

Medienberichte Regierung senkt Wachstumsprognose

Stand: 24.01.2019 19:54 Uhr

Eine schwächere Weltwirtschaft und die Hängepartie um den Brexit sorgen offenbar für einen Abwärtstrend in der deutschen Wirtschaft. Berichten zufolge korrigierte die Bundesregierung ihre Wachstumsprognose für 2019 nach unten.

Die Bundesregierung korrigiert laut Medienberichten ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr kräftig nach unten. Das Bundeswirtschaftsministerium rechne im neuen Jahreswirtschaftsbericht für 2019 nur noch mit einem Wachstum von 1,0 Prozent, berichten das "Handelsblatt" und der "Spiegel" vorab. In ihrer Herbstprognose war die Regierung noch von einem Plus von 1,8 Prozent ausgegangen.

Weltwirtschaft und Brexit

Gründe für den kräftigen Abwärtstrend seien unter anderem eine schwächer laufende Weltwirtschaft und die Hängepartie um den EU-Austritt Großbritanniens, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf den Jahreswirtschaftsbericht.

Der Aufschwung bleibe aber trotz der deutlichen Absenkung der Prognose intakt. So rechne die Bundesregierung für 2020 wieder mit einem stärkeren Wachstum in Höhe von 1,6 Prozent.

Kommende Woche endgültige Zahlen

Der Jahreswirtschaftsbericht wird am Mittwoch vorgestellt. Da deshalb die endgültigen Prognosewerte Anfang kommender Woche festgelegt werden, ist eine leichte Veränderung der Zahlen noch möglich.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte am Montag die Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr auf 1,3 von 1,9 Prozent gesenkt. Für 2020 erwartet der IWF nach wie vor 1,6 Prozent.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk24 am 24. Januar 2019 um 20:00 Uhr.

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