Chirurg im Operationssal | Bildquelle: dpa

Tarifabschluss für kommunale Krankenhäuser Klinikärzte bekommen mehr Geld

Stand: 16.03.2019 22:50 Uhr

Ärzte an kommunalen Kliniken bekommen mehr Geld - die Gehälter steigen in drei Schritten bis 2018. Auf einen entsprechenden Tarifabschluss verständigten sich der Marburger Bund und die Arbeitgeberseite. Ausgenommen sind Hamburg und Berlin.

Für die rund 55.000 Ärzte an kommunalen Kliniken gibt es mehr Geld. Darauf haben sich die Ärztevertretung Marburger Bund und der Verband der kommunalen Arbeitgeber VKA in der Nacht geeinigt. Der Tarifabschluss sieht vor, dass die Gehälter rückwirkend zum 1. September 2016 um 2,3 Prozent steigen, ab 1. September 2017 um weitere 2,0 Prozent und ab 1. Mai 2018 noch einmal um 0,7 Prozent.

Die Tarifeinigung gilt den Angaben zufolge bundesweit - außer in Berlin und Hamburg - für rund 550 kommunale Krankenhäuser. Die Laufzeit beträgt 28 Monate. Die Einigung kostet die Krankenhäuser nach VKA-Angaben rund 460 Millionen Euro.

"Der Tarifabschluss ist ein klassischer Kompromiss, mit dem wir leben können", sagte Rolf Lübke, Verhandlungsführer des Marburger Bundes. VKA-Verhandlungschef Joachim Finklenburg betonte, die lange Laufzeit gebe den Kliniken Planungssicherheit. Die Tarifpartner erzielten den Abschluss nach zweitägigen Gesprächen.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 19. Oktober 2016 um 11:00 Uhr.

Darstellung: