Investitionen in Erdgas- und Atomenergie sollen in der EU künftig als klimafreundlich gelten - unter gewissen Auflagen. Die Einstufung ist heftig umstritten. Klimaschutzminister Habeck spricht von "Greenwashing".
Die deutsche G7-Präsidentschaft steht im Zeichen von Klimaschutz, Corona und außenpolitischen Spannungen. In vielen Fragen sind sich die Mitglieder noch nicht einig - und auch die Ampel-Koalition sucht noch eine gemeinsame Linie. Von M. Sambale.
Für Autofahrerinnen und Autofahrer dürfte sich mit der neuen Ampel-Regierung nur wenig ändern. Klima-Schützer sehen das kritisch. Was sieht der Koalitionsvertrag im Detail vor? Von Marcel Heberlein.
Wirtschaft und Klimaschutz sollen in einem sogenannten Superministerium unter Leitung von Robert Habeck zusammengeführt werden. Das weckt große Erwartungen. Aber ist das wirklich super? Von Daniel Pokraka.
Die größte Sorge bereitet den meisten 14- bis 25-Jährigen in Deutschland zwar der Klimawandel. Doch laut einer Jugendstudie sind die meisten von ihnen nicht zu einem nachhaltigen Lebenswandel bereit. Das Fazit lautet: Die Politik muss handeln.
In der Türkei wird das erste Atomkraftwerk des Landes gebaut. Präsident Erdogan begründet das mit wirtschaftlicher Unabhängigkeit und einer Menge Patriotismus. Kritiker halten das AKW für sinnlos - und den Standort für gefährlich. Von Uwe Lueb.
Nach anfänglich vorsichtig optimistischen Reaktionen nimmt die Kritik an der Abschlusserklärung des Klimagipfels zu. Die Deutsche Industrie sieht "den großen Wurf" nicht gelungen. Umweltaktivistin Neubauer spricht von "Betrug".
Gemessen an der Realität waren die Klimakonferenzen schon immer ungenügend. Dennoch macht die Abschlusserklärung von Glasgow immerhin deutlich: Das Zeitalter der fossilen Energie geht zu Ende, meint Werner Eckert.
Die Reaktionen auf die Abschlusserklärung des Klimagipfels fallen sehr unterschiedlich aus. Umweltministerin Schulze äußerte sich zuversichtlich. Andere schätzen die Vereinbarungen weitaus schlechter ein.
Mehr Klimaschutz gibt es auch nach der Klimakonferenz nicht - nur so viel, wie vorher eh schon verabredet war. Das reicht nicht, das Ergebnis des Gipfels ist erbärmlich, meint Marcel Heberlein.
Die Ergebnisse der Klimakonferenz geben den Grünen Rückenwind bei den Koalitionsverhandlungen. Und ein Nebensatz deutet an, welche Rolle eine neue Regierung weltweit spielen könnte. Von Marcel Heberlein.
Glasgow sollte als der Gipfel in die Geschichte eingehen, der den weltweiten Ausstieg aus der Kohle bringt. Und er sollte die Welt auf den Kurs des 1,5-Grad-Limits bringen. Was ist erreicht? Was nicht? Von Werner Eckert.
In der Abschlusserklärung des Klimagipfels werden fossile Brennstoffe als Ursachen für den Klimawandel benannt. Zwar gebe es auch Kritik an dem Papier, sagte ARD-Korrespondent Eckert bei tagesschau24. Dennoch sei die Erklärung umfassend.
Nach fast zweiwöchigen Verhandlungen haben sich die Staaten bei der UN-Klimakonferenz in Glasgow auf eine Abschlusserklärung geeinigt. Beim Kohleausstieg wurde aber eine Formulierung abgeändert, um einen Kompromiss zu erzielen.
Der UN-Klimagipfel nähert sich dem Ende. Die Delegationen beraten einen neuen Entwurf für eine Abschlusserklärung. Einige Punkte sind weiterhin strittig. Gipfel-Präsident Sharma rief die Staaten auf, Kompromissbereitschaft zu zeigen.
Die Ankündigung einer Klima-Zusammenarbeit zwischen den USA und China ist auf positives Echo, aber auch auf Zurückhaltung gestoßen. Die Verhandler erhoffen sich davon Schub für die weiteren Gespräche auf der Klimakonferenz.
Die Immobilienpreise sind hoch, weil Wohnraum knapp ist. Muss deswegen mehr gebaut werden? Nein, sagen Experten. Potenzieller Wohnraum sei da - den derzeitigen Neubau-Boom halten sie für "ökologischen Irrsinn". Von Ingrid Bertram.
Die USA und China haben bei der Klimakonferenz überraschend eine gemeinsame Erklärung abgegeben, in der sich beide zu zusätzlichen Klimaschutz-Maßnahmen verpflichten. Beobachter sprechen von einem bedeutsamen Schritt - wenn er denn gemacht wird. Von Werner Eckert.
Gemessen an ihrem Ausstoß von Treibhausgasen sind die USA und China die größten Klimasünder weltweit. Doch nun wollen beide Seite an Seite stärker an einem besseren Klimaschutz arbeiten - mit dem langfristigen Ziel der Klimaneutralität.
Der erste Entwurf einer Abschlusserklärung der Weltklimakonferenz liegt auf dem Tisch. Er enthält viele Absichtserklärungen - und wenig Konkretes. Umweltaktivisten kritisierten das Papier als "völlig unzureichend".
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