Bundeskanzlerin Merkel hat sich besorgt über den Zustand der Europäischen Union geäußert. Es gebe viele ungelöste Probleme, die die EU nach außen schwächen würden. Im Rechtsstreit mit Polen müsse eine Konfrontation vermieden werden.
Seit fast 16 Jahren gehört Bundeskanzlerin Merkel zu den wichtigsten Personen der Europäischen Union. Auf ihrem voraussichtlich letzten EU-Gipfel wurde sie nun mit stehendem Applaus verabschiedet. Dabei könnte sie im Dezember noch einmal dabei sein.
Einige wollen Grenzzäune, andere weitere Sanktionen - ein geschlossenes Vorgehen der EU bei der Migration über Belarus ist nicht in Sicht. Auch in der Energiepolitik und im Streit mit Polen bahnt sich keine Annäherung an. Von S. Ueberbach.
Einen Durchbruch bei der Frage der hohen Energiepreise hat der EU-Gipfel bisher nicht gebracht. Nach langen Verhandlungen gibt es aber offenbar eine gemeinsame Linie. Der Streit mit Polen bleibt weiter ungelöst. Von M. Schneider.
Der Streit um den Rechtsstaat in Polen überschattet den womöglich letzten EU-Gipfel von Kanzlerin Merkel. Einige Länder dringen auf einen harten Kurs gegen Warschau. Merkel und andere Staaten setzen auf Dialog. Von Jakob Mayr.
Die gestiegenen Energiepreise stellen den EU-Gipfel vor Strategiefragen: Während einige Staaten eine gemeinsame Lösung wollen, bringen andere eine Wende zur Atomkraft ins Spiel - oder stellen den Green Deal infrage. Von Astrid Corall.
Die gestiegenen Energiepreise bieten den Staats- und Regierungschefs in der EU eigentlich genug Gesprächsstoff. Doch auch andere Themen schieben sich beim Gipfeltreffen in den Vordergrund. Von Stephan Ueberbach.
Beim heutigen Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs stehen die Zeichen auf Streit. Hintergrund ist der Konflikt um Polens Justizreform. Für Angela Merkel wird es wohl ihr letzter EU-Gipfel als Kanzlerin.
Am Vorabend des EU-Gipfeltreffens in Slowenien haben sich Polizei und Demonstranten Auseinandersetzungen in der Hauptstadt Ljubljana geliefert. Hunderte Menschen protestierten gegen strenge Corona-Regeln in ihrem Land.
Heftige Diskussionen, hitziger Streit - am Ende hat der EU-Gipfel wenig gebracht. Keine Einigung bei Ungarns umstrittenem "Homosexuellengesetz", kein Gipfel mit Russland. Nur beim Thema Corona waren sich alle einig. Von S. Ueberbach.
Der EU-Gipfel wurde von einem erbitterten Streit um das neue ungarische LGBTQ-Gesetz überschattet. Auch auf einen EU-Russland-Gipfel konnte man sich nicht einigen. Einen kleinen Lichtblick gab es beim Covid-Zertifikat. Von Matthias Reiche.
Nach 16 Jahren ist Kanzlerin Merkel bei ihrem wohl letzten EU-Gipfel. Euro-Schuldenkrise, Flüchtlingssommer und Pandemie prägten ihre Politik in Brüssel - und manchmal machte Europa ihr sogar Spaß. Von J. Mayr.
Einheitliche Corona-Reiseregeln gegen die Ausbreitung, eine neue Russlandstrategie und Signale gegen Diskriminierung: Diese Themen haben sich Staats- und Regierungschefs für den heutigen EU-Gipfeltag vorgenommen. Von S. Ueberbach.
Der EU-Gipfel ist mit einer Ernüchterung zu Ende gegangen: Die Staaten konnten sich nicht darüber verständigen, wie sie ihr Klimaziel erreichen können. In Sachen Impfkampagne wurden Hunderte Millionen neuer Dosen angekündigt.
Stundenlang wurde beim virtuellen EU-Gipfel darüber gestritten, wie möglichst schnell möglichst viele Menschen mehr Corona-Impfungen bekommen können - und wie diese verteilt werden sollen. Von Jakob Mayr.
Beim EU-Gipfel deutet nichts auf ein Vorwärtskommen bei den Impfstoffen hin, meint Holger Beckmann. Statt den Herstellern Druck zu machen, begann die Union einen unnötigen Verteilungskampf.
Zuletzt war es ruhig geworden um den Streit zwischen der Türkei, Griechenland und Zypern um Bodenschätze im Mittelmeer. Doch aus der Welt geschafft ist er nicht. Genau das will die EU erreichen - und schafft Anreize für die Türkei.
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