Silvesterraketen explodieren hinter dem Brandenburger Tor in Berlin | Bildquelle: dpa

Feiern zum Jahreswechsel Willkommen 2018

Stand: 01.01.2018 11:04 Uhr

Feierlaune, Feuerwerke, kaum Zwischenfälle: Milliarden Menschen weltweit haben den Beginn des neuen Jahres gefeiert. Deutschlands größte Silvesterparty in Berlin zog Hunderttausende an. Die Polizei registrierte wenige sexuelle Übergriffe. In Brandenburg starben zwei Menschen durch Böller.

Mit Feuerwerk und großen Feiern haben Milliarden Menschen weltweit das Jahr 2018 begrüßt. Auf Deutschlands größter Silvesterparty am Brandenburger Tor in Berlin feierten nach Angaben des Veranstalters Hunderttausende den Jahreswechsel. Wegen des großen Andrangs waren die Zugänge zu der zwei Kilometer langen Festmeile bereits gegen 23.15 Uhr geschlossen worden.

Die Polizei sprach von einer "sehr friedlichen Veranstaltung", die "im Großen und Ganzen störungsfrei" verlaufen sei. Im Vorfeld waren die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt worden.

Millionen Menschen feiern weitgend friedlich Silvester
tagesschau 20:00 Uhr, 01.01.2018, Iris Marx, ARD Berlin

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Vereinzelte sexuelle Übergriffe

In einer ersten Bilanz berichtete die Polizei von vereinzelten sexuellen Übergriffen auf Frauen in deutschen Großstädten. In Berlin meldeten die Behörden zehn Fälle sexueller Belästigung. Sieben Personen seien in Gewahrsam genommen worden. Ein Polizeisprecher in Köln sagte, bis 3.00 Uhr seien neun Ermittlungen wegen Sexualdelikten eingeleitet worden, in drei Fällen seien die Verdächtigen noch am Tatort gestellt worden. Außerdem hätten die Beamten vermehrt bei Schlägereien und Streitigkeiten eingreifen müssen. Szenen wie in der berüchtigten Kölner Silvesternacht vor zwei Jahren, als zahlreiche Frauen von Männergruppen sexuell bedrängt und bestohlen worden waren, habe es nicht gegeben.

Silvesterparty am Brandenburger Tor in Berlin | Bildquelle: dpa
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Auf der Silvesterparty am Brandenburger Tor blieb es friedlich - die Berliner Polizei registrierte zehn Fälle sexueller Belästigung.

In Hamburg waren laut Polizei verhältnismäßig wenige Frauen und viele Männer mit augenscheinlichem Migrationshintergrund in der Silvesternacht auf der Reeperbahn unterwegs. Die Zahl der gemeldeten sexuellen Übergriffe bewege sich in einem "sehr geringen Maß", sagte ein Polizeisprecher am Morgen. In München sei "gar nichts" Derartiges gemeldet worden, erklärte die dortige Polizei. Allerdings sei es für eine seriöse Bilanz noch viel zu früh. "Die Erfahrung zeigt, dass so etwas oft erst ein, zwei Tage später angezeigt wird."

Randale und zwei Tote durch Böller

In Leipzig bewarfen 40 bis 50 Randalierer Polizisten mit Böllern und Steinen. Über Lautsprecher hätten die Beamten die Angreifer verwarnt, teilte die Polizei mit. Da sich diese weiterhin widersetzt hätten, habe die Polizei Wasserwerfer eingesetzt. Mehrere Personen wurden in Gewahrsam genommen.

Bis Mitternacht hatten sich den Angaben zufolge etwa 1000 Menschen im Bereich des Connewitzer Kreuzes versammelt. Nachdem dort mehrere Mülltonnen und verschiedene Gegenstände angezündet worden seien, sei die Polizei angerückt, um die Brände zu löschen, sei dann aber beworfen worden.

Auch in Bremen kam es zu Krawallen. Etwa 50 Randalierer beschossen Bahnmitarbeiter und Polizisten mit Raketen und bewarfen sie mit Böllern. Ein Beamter sei am Oberschenkel verletzt worden, habe aber weiterarbeiten können, sagte ein Polizeisprecher. Auch im Bremer Szeneviertel Steintor flogen Raketen und Böller auf Polizisten.

In Brandenburg starben zwei Menschen durch Böller. Ein 35 Jahre alter Mann kam ums Leben, als er Knaller zündete, wie ein Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums sagte. Trotz sofortiger Erster Hilfe erlag der Mann noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Die Kriminalpolizei ermittelt. Außerdem starb ein 19-Jähriger, als er ein selbstgebautes Feuerwerk zünden wollte. Er wurde er am Kopf getroffen und starb.

Klirrende Kälte bei Feiern in New York

Rund um den Globus bejubelten viele Menschen ausgelassen den Beginn des neuen Jahres. In New York trugen die meisten der rund zwei Millionen Feiernden dicke Mützen, Handschuhe, Gesichtsmasken und mehrere Schichten Kleidung, um sich bei Temperaturen von minus zwölf Grad warm zu halten. Um Mitternacht Ortszeit fiel die berühmte Kristallkugel am Times Square hinunter, Konfetti und Feuerwerk markierten den Beginn des neuen Jahres.

Mit einem riesigen, die ganze Copacabana-Bucht erleuchtenden Feuerwerk begann in Rio de Janeiro unter dem Motto "Abraço" ("Umarmung") das Jahr 2018. Etwa zwei Millionen Menschen feierten das Lichtspektakel. Viele bevölkerten traditionell ganz in weiß den berühmten Stadtstrand, um das 17-minütige Feuerwerk zu verfolgen.

Konfettiregen zum Jahreswechsel am New Yorker Times Square | Bildquelle: AFP
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Am New Yorker Times Square feierten die Menschen bei minus zwölf Grad den Beginn des neuen Jahres.

Spektakuläre Licht-Show in Dubai

Auch in Moskau war trotz schlechter Wetterbedingungen ein großes Feuerwerk zu sehen. In Paris ließen sich Hunderttausende Menschen durch stürmisches Wetter nicht davon abhalten, auf den Champs Elysées zu feiern. Am Londoner Themse-Ufer verfolgten 100.000 Menschen eine große Feuerwerksshow.

Das größte Gebäude der Welt, der 828 Meter hohe Burj Khalifa in Dubai, zeigte in diesem Jahr eine große LED-Lichtshow. Auf Feuerwerkskörper wurde nach einem Brand an Neujahr 2015 verzichtet. In Japan feierten viele Menschen auf traditionelle Weise den Beginn des neuen Jahres und beteten an zahlreichen Shinto-Schreinen für Frieden und Glück.

Silvester-Lichtshow am Burj Khalifa in Dubai (unkommentiert)
01.01.2018

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Sydney feiert auch Ehe für alle

Über der Oper im australischen Sydney erstrahlte eine spektakuläre Lichtshow in Regenbogenfarben. Die Organisatoren feierten damit den kürzlichen Beschluss Australiens für die Ehe für alle. "Das ist eine fabelhafte Art, 2017 zu verabschieden", sagte Sydneys Bürgermeisterin Clover Moore.

Zuvor hatten als erstes um 11.00 Uhr deutscher Zeit (MEZ) die Einwohner der pazifischen Inselstaaten Samoa, Tonga und Kiribati das Jahr mit traditionellen Tänzen begrüßt. Eine Stunde später feierte Neuseeland Silvester.

Feuerwerk erhellt den Himmel über dem Opernhaus und der Harbour Bridge während der Silvesterfeierlichkeiten in Sydney | Bildquelle: AFP
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Alle Jahre ein faszinierendes Ereignis: Das Silvesterfeuerwerk in Sydney.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 31. Dezember 2017 um 01:23 Uhr.

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