Die mexikanische Nationalgarde steht am Ufer des Rio Suchiate, den Migranten aus Mittelamerika auf ihrem Weg in die USA überqueren. | Bildquelle: dpa

Migranten in Guatemala Flüchtlinge überqueren Grenzfluss zu Mexiko

Stand: 21.01.2020 08:31 Uhr

Sie wollen über Mexiko in die USA: Am Grenzfluss Rio Suchiate zwischen Guatemala und Mexiko ist es erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Migranten und Sicherheitskräften gekommen.

An der Grenze zwischen Guatemala und Mexiko ist es erneut zu Zusammenstößen zwischen Migranten und Sicherheitskräften gekommen. Medienberichten zufolge lösten mexikanische Grenzschützer eine Gruppe von mehreren Tausend Migranten auf und setzten dabei Tränengas ein. Aus den Reihen der Migranten flogen Steine.

Mexikanische Sicherheitskräfte stoppen Migranten
tagesschau24 11:00 Uhr, 21.01.2020

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Angaben der mexikanischen Einwanderungsbehörde zufolge überquerten rund 500 Migranten des Flüchtlingstrecks den Grenzfluss Rio Suchiate zwischen Guatemala und Mexiko. Mit Hilfe der Nationalgarde habe man 402 Menschen gerettet und in Behördeneinrichtungen gebracht, wo sie mit Nahrungsmitteln versorgt würden. Von dort würden sie in ihr Ursprungsland zurückgebracht.

58 Personen seien in den Wald geflohen. 40 weitere Migranten hätten sich entschlossen, an die Grenze zu Guatemala zurückzukehren. Die meisten von ihnen stammen aus Honduras, teilte die Einwanderungsbehörde weiter mit.

Flüchtlinge aus Honduras stehen im Grenzfluss Rio Suchiate an der Grenze zu Mexiko. | Bildquelle: dpa
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Mehr als 3500 Honduraner sind Berichten zufolge auf dem Weg in die USA.

Mehr als 3500 Honduraner auf dem Weg nach USA

Bereits am Wochenende hatten zahlreiche Migranten aus Mittelamerika versucht, auf ihrem Weg in die USA die Grenze zwischen Guatemala und Mexiko mit Gewalt zu überqueren.

Mexiko schloss wegen eines Vorfalls am Samstagmorgen vorübergehend die Grenze. In der vergangenen Woche hatten sich Berichten zufolge mehr als 3500 Honduraner auf den Weg in die USA gemacht um Armut und Gewalt in ihrem Land zu entkommen.

Vor zwei Jahren hatte ein Migrantentreck aus Honduras in Richtung USA weltweite Beachtung gefunden. Die Karawane schaffte es allerdings nur bis in die nordmexikanische Grenzstadt Tijuana. Der Versuch, die amerikanische Grenze zu überrennen, scheiterte.

Inzwischen schickte Mexiko rund 6.000 Sicherheitskräfte an die Grenzen des Landes, um seine eigenen Grenzen besser zu bewachen. US-Präsident Donald Trump forciert zudem den Bau einer milliardenteuren Grenzmauer, um illegale Einwanderung in die USA zu verhindern.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 21. Januar 2020 um 09:00 Uhr.

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