Irans Präsident Hassan Rouhani redet vor UN-Vollversammlung. | Bildquelle: AFP

Rede vor UN Rouhani startet Friedensinitiative - ohne USA

Stand: 25.09.2019 20:29 Uhr

Nach monatelanger Zuspitzung der Krise in der Golfregion hat der iranische Präsident Rouhani einen Friedensplan unterbreitet. Vor der UN-Vollversammlung lud er alle Anrainer der strategisch wichtigen Straße von Hormus am Persischen Golf dazu ein, Konflikte gemeinsam zu lösen. Die USA ließ er außen vor.

Von Antje Passenheim, ARD-Studio New York

Mit diesen Worten schloss Irans Präsident Rouhani am Ende dann doch: "Dies ist die Botschaft des iranischen Volkes: Lasst uns in Hoffnung investieren für eine bessere Zukunft - anstatt in Gewalt."

Doch der iranische Präsident sendete auch andere Signale aus. Vor allem dies: Mit dem Knebel der wirtschaftlichen Strafmaßnahmen kehre sein Land nicht an den Verhandlungstisch zurück. "Unsere Antwort auf jedwede Verhandlungen unter Sanktionen ist: negativ."

Wachsende Spannungen zwischen USA und Iran
tagesschau 20:00 Uhr, 25.09.2019, Chirstiane Meier, ARD New York

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Er könne die Einladung zu Verhandlungen nicht ernst nehmen, wenn die USA behaupteten, dass sie die härtesten Sanktionen der Geschichte gegen die Würde und den Wohlstand des Iran verhängt hätten. Als Wirtschaftsterroristen und Kriminelle bezeichnete Rouhani die Politiker in Washington. Er forderte die USA auf, dass sie wieder zu den Verpflichtungen des Atomdeals zurückkehren. Präsident Donald Trump hatte den Vertrag vergangenes Jahr aufgekündigt und schwere Sanktionen gegen die iranische Öl- und Gasindustrie sowie die Banken verhängt.

Heiko Maas, Bundesaußenminister, zur Lage zwischen dem Iran und der USA
tagesthemen 22:15 Uhr, 25.09.2019

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"Wenn ihr euch mit einem Minimum zufrieden geben wollt, tun wir das auch", betonte Rouhani - und hatte mehr dabei. Einen Friedensplan der "Koalition der Hoffnung" - wie er ihn nennt. Er lade alle Länder, die von den Entwicklungen im Persischen Golf und der Straße von Hormus betroffen sind, zu dieser Koalition ein.

"Das Ziel der 'Koalition der Hoffnung' ist es, Frieden zu verbreiten, Stabilität und Wohlstand für alle Anwohner der Region - mit friedlichen Beziehungen zueinander."

Dies würde den freien Fluss von Öl und anderen Ressourcen garantieren. Doch Rouhani machte eines klar: Die USA sollten sich aus diesen Verhandlungen raushalten. "Die Friedenslösung für die arabischen Halbinsel, Sicherheit im Persischen Golf und Stabilität im Nahen Osten sollte in der Region gesucht werden, nicht außerhalb.

Klare Ansage an Washington

Gleichzeitig betonte Ruhani, der Iran werde "entschlossen und stark" auf Provokationen und Interventionen von Ausländern reagieren. Der Präsident des Iran drohte: "Unsere Region ist am Rande des Zusammenbruchs, weil ein einzelner Fehler ein großes Feuer entfachen kann."

Die USA seien auch bei dem Versuch gescheitert, andere Konflikte zu lösen - etwa in Afghanistan, Syrien oder im Irak. Während am Rande der Vollversammlung die diplomatischen Vermittlungsversuche unter Hochdruck liefen, machte Trump eine Ankündigung: schärfere Sanktionen gegen den Iran.

Nur ohne Sanktionen: Ruhanis Rede vor der UN-Vollversammlung
Antje Passenheim, ARD New York
25.09.2019 20:11 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 25. September 2019 um 20:00 Uhr.

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