Das Logo von Apple hängt an dem Laden des Elektronikkonzerns in der New Yorker Fifth Avenue. | Bildquelle: dpa

Reaktion auf Google-Vorwürfe Apple weist Massenangriff auf iPhones zurück

Stand: 06.09.2019 20:20 Uhr

Mehr als zwei Jahre lang sollen iPhones von Apple in großem Ausmaß ausspioniert worden sein. So lautete der Vorwurf von Google-Experten. Apple wies dies nun zurück.

Von Marcus Schuler, ARD-Studio Los Angeles

Es habe sich keineswegs um einen Massenangriff auf alle iPhones gehandelt, teilte Apple mit. Vielmehr sei es eine eng begrenzte Attacke gewesen, die sich gegen die Minderheit der chinesischen Uiguren konzentrierte. Weniger als ein Dutzend Websites hätten die Malware eingeschleust.

Weiter heißt es in der Erklärung von Apple: Die Google Veröffentlichung - sechs Monate nachdem Apple ein Sicherheits-Update herausgebracht habe - erwecke den Eindruck eines massenhaften Abgriffs von Daten, um die gesamte Bevölkerung in Echtzeit zu überwachen. Dies sei niemals der Fall gewesen.

Falsch sei auch, dass die infizierten Websites nicht - wie von Google behauptet - zwei Jahre Angriffe ausgeführt hätten, sondern nur zwei Monate.

Man habe schon an der Behebung der Lücken gearbeitet, bevor Google auf Apple zugekommen sei, betonte der Konzern.

Das Suchmaschinen-Unternehmen hatte vor einer Woche berichtet, dass Tausende Apple iPhones über einen Zeitraum von zwei Jahren von bestimmten Websites mit Schadsoftware infiziert worden seien. Dieser Angriff habe sich gegen eine bestimmte Bevölkerungsgruppe gerichtet. Gegen welche, hatte Google nicht mitgeteilt.

Apple wehrt sich gegen Google Behauptungen
Marcus Schuler, ARD Los Angeles
06.09.2019 20:15 Uhr

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