Der Vulkan Merapi spuckt Lava. | Bildquelle: dpa

Vulkanausbruch Merapi spuckt Asche in die Luft

Stand: 03.03.2020 07:17 Uhr

Der Vulkan Merapi auf der indonesischen Insel Java ist ausgebrochen. Das Spektakel dauerte mehr als sieben Minuten und hinterließ eine sechs Kilometer hohe Rauchwolke.

Er misst fast 3000 Meter und ist einer der Aktivsten: Der Vulkan Merapi auf der indonesischen Insel ist ausgebrochen. Die Säule stieg etwa sechs Kilometer hoch in den Himmel. Der Ausbruch habe mehr als sieben Minuten gedauert, teilte die Geologie- und Katastrophenschutzbehörde mit.

Für den Vulkan galt die dritthöchste Alarmstufe. Erhöht wurde sie nicht, Die Anwohner außerhalb einer Drei-Kilometer-Zone um den Gipfel sollten die Ruhe bewahren und sich normal verhalten, erklärte die Behörde.

Die Aschewolke des Vulkans Merapi sorgt für schlechte Luft und schlechte Sicht. | Bildquelle: REUTERS
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Die Aschewolke des Vulkans Merapi sorgt für schlechte Luft und schlechte Sicht.

Merapi und Agung besonders gefährlich

Indonesien hat so viele aktive Vulkane wie kein anderes Land: fast 130. Das Land liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde, in der es häufiger zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt.

Neben dem Krakatau, wo 1883 bei einer der gewaltigsten Eruptionen der jüngeren Menschheitsgeschichte mehr als 36.000 Menschen starben, gelten der Merapi und der Agung auf Bali als besonders gefährlich. Im Jahr 2010 kamen am Merapi mehr als 300 Menschen ums Leben.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 03. März 2020 um 08:00 Uhr.

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