Kilauea Vulkan in Hawaii | Bildquelle: AP

Vulkanausbruch auf Hawaii Behörden warnen vor Giftwolke

Stand: 21.05.2018 12:31 Uhr

Seit mehreren Wochen speit der Vulkan Kilauea auf Big Island in Hawaii Lava. Nun ist die Lava ins Meer geflossen: Die Gase, die durch die chemische Reaktion entstehen, können zur Gefahr werden.

Die Behörden auf Hawaii haben die Menschen dazu aufgerufen, von der Giftwolke fernzubleiben, die entsteht, wenn glühende Lava auf das Meerwasser trifft. In der daraus entstehenden Dampfwolke können sich gefährliche Gase bilden.

Kilauea Vulkan in Hawaii | Bildquelle: REUTERS
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Die Behörden warnen auf Hawaii davor, sich einer Giftwolke zu nähern.

Hochspritzende Lava verletzt Mann

Am Samstagabend wurde ein Mann von hochspritzender Lava verletzt. Der Mann habe auf dem Balkon im dritten Stock gesessen, als er von einem durch die Luft geschleuderten Lavabrocken getroffen wurde, berichtete "Hawaii News Now" unter Berufung auf Sprecher des Bezirks Hawaii County.

Die Lava habe den Mann am Schienbein getroffen und das Bein zertrümmert. Er sei mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Das Unglück ereignete sich in der vom Ausbruch des Vulkans Kilauea stark betroffenen Ortschaft Pahoa. Die Behörden machten keine Angaben, wie weit das Haus von den Lavaströmen entfernt war.

Kilauea Vulkan in Hawaii | Bildquelle: AP
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Wenn flüssige Lava ins Meer fließt, können sich gefährliche Gase bilden.

Aktivität des Vulkans nimmt zu

Seit Anfang Mai speit der Kilauea auf Big Island in Hawaii Lava aus dem Krater und aus Erdspalten. Auf der zu den USA gehörenden Inselgruppe Hawaii liegen mehrere Vulkane, der Kilauea ist einer der aktivsten der Welt. Nach Angaben der Vulkanologen nahmen die Aktivität des Vulkans in den vergangenen Tagen weiter zu.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 21. Mai 2018 um 12:00 Uhr.

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