Retter bergen einen Toten nach Taifun Mangkhut | Bildquelle: AP

Taifun erreicht China "Mangkhut" bleibt zerstörerisch

Stand: 17.09.2018 05:46 Uhr

Erst die Philippinen, dann China: Der bisher schlimmste Taifun des Jahres brachte massive Schäden an Gebäuden und Straßen. Die Philippinen melden mindestens 64 Tote, auch in China gibt es Todesopfer.

Der Taifun "Mangkhut" hat in Südostasien vielerorts eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Auf den Philippinen wurden zahlreiche Menschen getötet. Die Behörden gehen von weiter steigenden Opferzahlen aus, weil zahlreiche Menschen noch vermisst werden. Auf dem chinesischen Festland bringen sich Menschen in Sicherheit.

In der chinesischen Provinz Guangdong wurden laut chinesischer Katastrophenschutzbehörde drei Menschen von umstürzenden Bäumen erschlagen. Ein Mensch starb, weil ein Gebäude einstürzte. Am Vorabend war zunächst von zwei Toten die Rede gewesen. 

Insgesamt mehr als 2,4 Million Menschen wurden nach Angaben von Staatsmedien in Sicherheit gebracht. Außerdem seien fast 50.000 Fischerboote in die Häfen zurückgerufen worden - aus Angst vor starken Winden und gewaltigen Flutwellen. Vielerorts blieben Schulen geschlossen. Entwarnung wurde wegen anhaltender starker Regenfälle noch nicht gegeben.

Taifun erreicht chinesische Südküste
tagesschau 20:00 Uhr, 16.09.2018, Sandra Ratzow, ARD Singapur

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Auf mögliche Katastrophen vorbereiten

Das nationale Meteorologiezentrum hatte gewarnt, der Süden Chinas werde einer "schweren Prüfung unterzogen". Die Behörden sollten sich auf mögliche Katastrophen vorbereiten. Aus mehreren Gebieten kommen Berichte über Verletzte. Allein in Hongkong wurden demnach mehr als 200 Menschen mit Verletzungen behandelt.

Das chinesische Fernsehen zeigt Bilder von überfluteten Straßen und Starkregen über der Region. Bäume wurden umgerissen, Fenster zerstört, Baugerüste stürzten ein.

Große Teile der Südküste sowie die Millionenmetropole Hongkong kamen beinahe vollständig zum Stillstand. Ein Video zeigt, wie in Hongkong ein hohes Gebäude schwankte. Vorsorglich wurden Hunderte Flüge gestrichen. In Tausenden Wohnungen und Büros fiel der Strom aus. In der gesamten Region sollen sogar Hunderttausende Haushalte keine Elektrizität mehr haben.

Ein Taxistand an einer Straße in der Wohnsiedlung Heng Fa Chuen in Hongkong steht komplett unter Wasser. | Bildquelle: dpa
galerie

Ein Taxistand an einer Straße in Hongkong steht komplett unter Wasser.

Helfer suchen nach Vermissten in Baguio auf den Philippinen. | Bildquelle: REUTERS
galerie

Helfer suchen nach Vermissten in Baguio auf den Philippinen.

Steigende Opferzahlen auf den Philippinen

Zuvor hatte der Wirbelsturm auf den Philippinen mindestens 64 Menschen getötet. Die Behörden gehen von weiteren Opfern aus. Durch Erdrutsche sind teilweise ganze Familien in ihren Häusern ums Leben gekommen.

Helfer befürchten, dass allein in einem Dorf in der Provinz Benguet 34 Bewohner starben. Sie hätten in einer Kapelle Schutz gesucht, erzählten Augenzeugen. Doch diese sei verschüttet worden. Ein Erdrutsch könnte auch eine von Bergwerksarbeitern bewohnte Baracke unter sich begraben haben. "Alle Behörden haben ihr Möglichstes getan, um die Evakuierungen voranzutreiben, aber einige Regionen sind wirklich sehr abgelegen", sagte ein Berater der philippinischen Regierung.

Taifun "Mangkhut" erreicht Hongkong
Unkommentierte Bilder, 16.09.2018

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Vier Millionen auf den Philippinen ohne Strom

Weil im Norden der Philippinen etliche Straßen und Brücken wegen Erdrutschen, Überschwemmungen und umgestürzten Bäumen unpassierbar sind, kommen die Helfer nur mühsam voran. Mehr als vier Millionen Menschen sind nach Angaben der Behörden ohne Strom. Am Montag werde man damit beginnen, die Strom- und Wasserversorgung wieder herzustellen, so der Regierungsberater.

Die katholische Hilfsorganisation Misereor und die Diakonie Katastrophenhilfe rufen dazu auf, für die Menschen auf den Philippinen zu spenden. "Unsere Teams sind unterwegs, doch die anhaltenden Regenfälle erschweren den Zugang zu den betroffenen Regionen. Sobald wir Zugang haben, können erste Hilfsgüter verteilt werden", sagte Michael Frischmuth, Asien-Koordinator bei der Diakonie Katastrophenhilfe.

Auf den Philippinen gibt es jedes Jahr etwa 20 Taifune. Durch "Haiyan" im November 2013 starben mehr als 6300 Menschen, mehr als vier Millionen verloren ihr Zuhause.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 17. September 2018 um 20:00 Uhr.

Darstellung: