Treffen Machthaber Kim Jong Un und US-Außenminister Pompeo

Pompeo in Nordkorea "Beide Seiten machen Fortschritte"

Stand: 07.10.2018 12:12 Uhr

Vier Monate nach dem Treffen zwischen den USA und Nordkorea ist US-Außenminister Pompeo mit Machthaber Kim zusammengekommen. Beide sollen sich auf einen zweiten Gipfel beider Länder geeinigt haben.

US-Außenminister Mike Pompeo hat sich bei seinem vierten Besuch in Nordkorea mit Staatschef Kim Jong Un getroffen. Dabei hätten sich beide auf ein weiteres Treffen zwischen den USA und Nordkorea verständigt, erklärte die südkoreanische Regierung. Pompeo und Kim hätten auch über die Abrüstungsmaßnahmen Nordkoreas gesprochen und die Maßnahmen der USA. Eine Arbeitsgruppe solle den Abrüstungsprozess und den zweiten Gipfel vorbereiten.

Pompeo twitterte, er habe eine gute Reise nach Pjöngjang gemacht. "Wir machen weiter Fortschritte bei den Vereinbarungen des Singapur-Gipfels", so Pompeo. Kim hatte bei seinem Treffen mit US-Präsident Trump im Juni seinen Willen zur atomaren Abrüstung bekräftigt. Trotz seiner Absichtserklärungen hatte Kim aber bisher keine konkreten Zusagen gemacht, bis wann abgerüstet werden soll. Auch ist noch unklar, wie die Gegenleistungen der USA aussehen.

Anschließend reiste der US-Chefdiplomat nach Seoul und Peking weiter.

Pompeo und Kim Jong Un verhandeln über nukleare Abrüstung Nordkoreas
tagesschau 17:15 Uhr, 07.10.2018, Uwe Schwering, ARD Tokio

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Abstimmung mit Japan

US-Außenminister Mike Pompeo und Japans Ministerpräsident Shinzo Abe | Bildquelle: AP
galerie

US-Außenminister Pompeo stimmte seine Verhandlungsposition gegenüber Nordkorea mit Japan ab.

Vor seiner Reise nach Pjöngjang hatte Pompeo in Tokio seine Verhandlungsposition gegenüber Nordkorea mit Japan abgestimmt. Es sei wichtig, die Haltung des japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe zu hören, "damit wir einen vollständig koordinierten und vereinten Blick haben", sagte Pompeo. Abe sagte, die USA und Japan wollten der Welt demonstrieren, dass ihre Allianz so stark sei wie nie. In allen Aspekten der Nordkorea-Politik gebe es eine sorgfältige Zusammenarbeit.

Die USA und Japan fordern von Nordkorea einen genauen Überblick über dessen Nuklearanlagen. "Offenlegung aller nuklearen Bestände ist der erste Schritt in Richtung Entnuklearisierung", sagte der japanische Außenminister Taro Kono. Es sei noch zu früh, um über die von Nordkorea geforderte Erklärung zum offiziellen Ende des Koreakrieges zu sprechen. Pompeo und er hätten dazu keine Einzelheiten erörtert.

US-Präsident Donald Trump und der Machthaber von Nordkorea Kim Jong Un sitzen am Schreibtisch. | Bildquelle: AFP
galerie

US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim bei ihrem ersten Treffen im Juni. Auf seiner Reise wollte Pompeo ein zweites Treffen vorbereiten.

Pompeo will "Zeitspiel" vermeiden

"Wir reden noch nicht einmal darüber, ob wir es tun werden oder nicht", sagte Kono. "Das ist kein Thema, über das wir überhaupt nachdenken." Japan selbst war am Koreakrieg von 1950 bis 1953 gar nicht beteiligt.

Am Mittwoch hatte sich Pompeo von seinem bisherigen Ziel distanziert, Nordkorea solle sein Atomwaffenprogramm bis zum Ende Trumps erster Amtszeit im Januar 2021 aufgegeben haben. Er wolle nicht beim "Zeitspiel" mit machen, sagte er. "Ob es zwei Jahre dauert, drei Jahre oder fünf Monate, das ist egal. Es gibt keine Atomtests und keine Raketentests."

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 07. Oktober 2018 um 13:15 Uhr.

Darstellung: