Der philippinische Staatschef Duterte | Bildquelle: REUTERS

Konflikt mit Kommunisten Waffenruhe auf Philippinen beendet

Stand: 03.02.2017 10:58 Uhr

Der philippinische Präsident Duterte hat die seit einem halben Jahr geltende Feuerpause mit den kommunistischen Rebellen beendet. Die Streitkräfte wurden in Kampfbereitschaft versetzt. Die Aufständischen hatten die Waffenruhe bereits für gescheitert erklärt.

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat nach einem halben Jahr den Waffenstillstand mit den kommunistischen Rebellen in seinem Land aufgekündigt. In einer Rede wies er die Streitkräfte an, sich in Kampfbereitschaft zu versetzen. Am Mittwoch hatten bereits die Rebellen der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP) ihre Waffenruhe für beendet erklärt und dies mit der Weigerung der Regierung begründet, weitere politische Gefangene freizulassen. Zudem warfen sie dem Militär vor, in ihre ländlichen Hochburgen vorzudringen.

Duterte sagte, er habe Rebellenführer freigelassen, um die Friedensverhandlungen voranzubringen. Die Rebellen hätten aber maßlose Forderungen gestellt, die viele Offiziere aufgebracht haben könnten.

Jahrzehntelanger Konflikt

Die Aufständischen kämpfen seit Jahrzehnten gegen die Regierung im südostasiatischen Inselstaat. In dem blutigen Konflikt sollen seit Ende der 1960er-Jahre mehr als 40.000 Menschen getötet worden sein.

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