Manfred Weber | Bildquelle: picture alliance / Sven Hoppe/dp

Europawahl 2019 Weber will EU-Kommissionschef werden

Stand: 05.09.2018 10:53 Uhr

CSU-Vize Weber will bei der Europawahl 2019 für die EVP kandidieren und strebt das Amt des EU-Kommissionschefs an. Sein erklärtes Ziel: "Mithelfen, Europa zurück zu den Menschen zu bringen".

CSU-Vizechef Manfred Weber will bei der Europawahl 2019 als Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei (EVP) antreten. Das gab er in Brüssel bekannt. Sein Ziel sei, Präsident der EU-Kommission zu werden.

CSU-Vize Weber will Präsident der EU-Kommission werden
tagesschau 20:00 Uhr, 05.09.2018, Markus Preiß, ARD Brüssel

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"Europa ist am Wendepunkt", erläuterte er seine Entscheidung auf Twittter. Es gehe "um die Selbstbehauptung Europas und die Verteidigung unserer Werte", die von innen und außen angegriffen würden. Er wolle "mithelfen, Europa zurück zu den Menschen zu bringen".

Offizielle Nominierung Anfang November

Die Bewerbungsfrist für den Posten bei den europäischen Christdemokraten läuft noch bis zum 17. Oktober. Die EVP wird ihren Spitzenkandidaten dann bei einem Parteitag am 7. und 8. November in Helsinki bestimmen.

Manfred Weber und Jean-Claude Juncker | Bildquelle: picture alliance / dpa
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Manfred Weber umarmt 2015 im EU-Parlament Jean-Claude Juncker, auf dessen Nachfolge als EU-Kommissionschef er sich bewirbt.

Weber werden von Weggefährten und Beobachtern gute Chancen auf die Nachfolge von Jean-Claude Juncker eingeräumt. Im Gegensatz zur oft europakritischen CSU ist er ein Verfechter der EU, für die er vor allem junge Menschen begeistern will.

Als weitere mögliche Bewerber in der EVP gelten der französische Brexit-Verhandlungsführer der EU, Michel Barnier, und der ehemalige finnische Regierungschef und Finanzminister Alexander Stubb. Der in den vergangenen Wochen auch genannte frühere irische Premierminister Enda Kenny wird nach Erwartungen in Brüsseler Fraktionskreisen wohl nicht antreten.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 05. September 2018 um 11:00 Uhr.

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