Karte: Honduras

Karibisches Meer Mehr als 25 Tote bei Schiffsunglück

Stand: 04.07.2019 04:49 Uhr

Vor der Küste Honduras ist ein Fischerboot untergegangen, mehr als 25 Menschen ertranken. Nur wenige Stunden zuvor hatte die Marine des Landes 40 Fischer retten können.

Bei einem Schiffsunglück in der Karibik vor Honduras sind mehr als 25 Menschen ertrunken. 47 Menschen hätten den Untergang des Schiffs überlebt, sagte der Sprecher der Streitkräfte des Landes, José Domingo Meza.

Schlechte Wetterbedingungen

Die Ursache des Unglücks einige Dutzend Meilen vor der Küste des mittelamerikanischen Landes ist demnach noch unbekannt. Es hätten widrige Witterungsbedingungen geherrscht. Den Überlebenden gehe es gut, sagte Meza. Zum Glück sei ein Schiff der Marine in der Gegend unterwegs gewesen und habe sie retten können.

Nach örtlichen Medienberichten hatte die Besatzung des 70-Tonnen-Schiffes nach Hummern gefischt. Der Kapitän gehörte demnach zu den Todesopfern. Er soll einen Notruf abgesetzt haben. Die honduranische Zeitung "El Heraldo" berichtete, es habe seit Januar 2017 mehrere Schiffsunglücke in den Gewässern um das Department Gracias a Dios (Deutsch: Gott sei Dank) gegeben.

Kurz zuvor Fischer gerettet

Nur Stunden zuvor hatte die Marine von Honduras nach eigenen Angaben am Mittwoch rund 40 Fischer gerettet, nachdem deren Boot in derselben Gegend vor der Küste gesunken war. Das Boot sei nur für 31 Menschen zugelassen gewesen.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 04. Juli 2019 um 02:00 Uhr und 03:00 Uhr in den Nachrichten.

Darstellung: