Einsatzkräfte vor einer eingestürzten Mauer eines Gebäudes in Oaxaca | Bildquelle: AP

Stärke von 7,5 Schweres Erdbeben erschüttert Mexiko

Stand: 24.06.2020 03:29 Uhr

Ein Erdbeben im Süden von Mexiko hat zahlreiche Gebäude beschädigt. Es kam zu Stromausfällen. Mindestens sechs Menschen starben. Das Beben mit einer Stärke von 7,5 war in weiten Teilen des Landes zu spüren.

Ein Erdbeben der Stärke 7,5 hat den Süden Mexikos erschüttert. Nach Angaben des seismologischen Dienstes des Landes lag das Zentrum des Bebens 23 Kilometer südlich der Ortschaft Crucecita im Bundesstaat Oaxaca in einer Tiefe von fünf Kilometern.

Mindestens sechs Menschen kamen ums Leben. Dutzende weitere Menschen wurden verletzt, wie die regionalen Behörden mitteilten Ersten Medienberichten zufolge wurden sie auf einer Landstraße in ihrem Auto von herabfallendem Geröll getroffen. Aus der Region wurden zunächst leichte Schäden an Gebäuden gemeldet.

Fünf Tote nach schwerem Erdbeben in Mexiko
tagesschau 05:30 Uhr, 24.06.2020

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US-Behörden sprechen Tsunami-Warnung aus

Auch in Mexiko-Stadt - rund 750 Kilometer vom Zentrum des Bebens entfernt - war der Erdstoß zu spüren. Zahlreiche Menschen verließen ihre Häuser und brachten sich in Sicherheit. Ein Krankenhaus wurde evakuiert. Auch in den Bundesstaaten Guerrero, Veracruz, Puebla und Chiapas war das Beben zu spüren.

Präsident Andrés Manuel López Obrador rief die Bevölkerung dazu auf, Ruhe zu bewahren und sich auf mögliche Nachbeben einzustellen. Der seismologische Dienst verzeichnete insgesamt 147 Nachbeben mit einer Stärke von bis zu 4,6. Die US-Behörden sprachen eine Tsunami-Warnung für die Küste von Mexiko aus.

In Mexiko kommt es immer wieder zu heftigen Beben. Die Westküste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, der für seine seismische Aktivität bekannt ist. Beim bislang letzten starken Beben in Mexiko im September 2017 kamen 369 Menschen ums Leben.

Schweres Erdbeben in Mexiko
Anne Demmer, ARD Mexico-City
23.06.2020 20:51 Uhr

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Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 23. Juni 2020 um 20:00 Uhr.

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