Demonstranten in London | Bildquelle: AP

US-Einreiseverbot Weltweite Proteste gegen Trump

Stand: 05.02.2017 03:28 Uhr

Weltweit haben Tausende Menschen gegen die von US-Präsident Trump verfügten Einreiseverbote für viele Muslime demonstriert. Die Proteste verliefen weitgehend friedlich.

Die Proteste gegen die von Präsident Donald Trump verfügten Einreiseverbote für viele Muslime lassen nicht nach. Weltweit gingen Tausende Menschen auf die Straße. In den USA gab es unter anderem in Washington, New York und Miami Demonstrationen.

In New York versammelten sich etwa 3000 Menschen. Die Demonstranten folgten einem Protestaufruf der Homosexuellen-Gemeinde, dem ersten seit dem Amtsantritt Trumps. Viele trugen rosafarbene Strickmützen mit Katzenohren - diese "pussyhats" wurden vielfach beim Marsch der Frauen getragen, der aus Protest gegen die Amtseinführung Trumps in Washington stattfand.

Einreiseverbot bleibt ausgesetzt
tagesschau24 13:00 Uhr, 05.02.2017, Thomas Ziegler/Sandra Ratzow, ARD Washington

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Demonstrant in New York | Bildquelle: AFP
galerie

Regenbogen Flagge und "pussyhat"- Anti-Trump Demonstrant in New York.

"Kein Hass, keine Angst!"

Die Demonstranten riefen Slogans wie "Kein Hass, keine Angst! Flüchtlinge sind willkommen!" Auch mehrere örtliche Politiker traten bei der Kundgebung auf, darunter der einflussreiche demokratische Senator Chuck Schumer aus New York, der ein Ende der von Trump erlassenen Einreiseverbote für Bürger aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern forderte.

In der Hauptstadt Washington marschierten mehrere hundert Demonstranten vom Weißen Haus zum Kapitol. Viele hielten Schilder hoch, auf denen Sprüche standen wie: "Tausche Trump gegen eintausend Flüchtlinge" oder "Liebe kennt keine Grenzen".

In Nähe von Trumps Clubanlage Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida protestierten etwa 3000 Menschen. Trump hält sich an diesem Wochenende dort auf.

40.000 Menschen in London

Proteste gab es auch London und Paris. In der britischen Hauptstadt forderten Demonstranten, dass die Regierung ihre Einladung an Trump zu einem Staatsbesuch zurückzieht. 40.000 Menschen marschierten über eine drei Kilometer lange Strecke von der US-Botschaft zum Parlamentsgebäude.

Die Kritik an der konservativen Premierministerin Theresa May ist seit ihrem Washington-Besuch im Januar gewachsen, bei dem sie Pläne für einen Besuch Trumps in Großbritannien bestätigt hatte. Über 1,8 Millionen Menschen unterzeichneten eine Petition, die den Staatsempfang von Trump in Großbritannien verhindern soll. May besteht aber darauf, dass ein Trump-Besuch willkommen sei.

Anti-Trump Demonstration vor dem Brandenburger Tor in Berlin | Bildquelle: REUTERS
galerie

Donald Trump ist sch.... Eine Demonstrantin vor dem Brandenburger Tor in Berlin.

In Berlin gingen rund 1200 Menschen auf die Straße. Nach Angaben der Polizei versammelte sich die Menge vor der US-Botschaft am Brandenburger Tor. Die Aktion sei ohne Zwischenfälle verlaufen.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 04. Februar 2017 um 20:00 Uhr.

Darstellung: