Ein Ehepaar umarmt sich auf seinem Grundstück, das vom sogenannten Kincade-Feuer nördlich von San Francisco zerstört wurde. | Bildquelle: AP

Brände in Kalifornien Fortschritte im Kampf gegen das Feuer

Stand: 01.11.2019 09:35 Uhr

Das größte Buschfeuer im US-Bundesstaat Kalifornien konnte inzwischen zu zwei Dritteln eingedämmt werden. Möglich macht das der abgeschwächte Wind. Doch die Gefahr ist noch nicht gebannt.

Die Feuerwehr in Kalifornien meldet Erfolge. So konnte das größte Buschfeuer in dem US-Westküstenstaat zu fast zwei Dritteln eingedämmt werden. Das sogenannte Kincade-Feuer nördlich von San Francisco im Bezirk Sonoma County hatte sich in den vergangenen Tagen auf eine Fläche von mehr als 310 Quadratkilometern ausgebreitet.

Keine Entwarnung bei Waldbränden in Kalifornien
tagesschau 20:00 Uhr, 01.11.2019

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Entsprechend groß sind auch die Schäden: Seit voriger Woche seien 141 Wohnhäuser zerstört worden, gaben die Behörden bekannt. Trotz der Eindämmung des Feuers dürfen auch jetzt knapp 5800 Menschen noch nicht in ihre Häuser zurückkehren. Zeitweise hatten 180.000 Anwohner die bedrohten Gebiete verlassen müssen. Todesopfer gab es aber nicht.

An der Alexander-Valley-Road in Kalifornien steht ein großes, handgemaltes Dankes-Schild für die Einsatzkräfte der Feuerwehr. | Bildquelle: AFP
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An der Alexander-Valley-Road steht ein handgemaltes Schild, das den Einsatzkräften für ihren Kampf gegen das sogenannte Kincade-Feuer dankt.

Neuer Brand östlich von Los Angeles

Bei abschwächenden Winden machten auch die Einsatzteams nahe Los Angeles Fortschritte bei den Löscharbeiten an mehreren Feuerfronten. Doch bei anhaltender Trockenheit und Wärme ist die Feuergefahr in Südkalifornien weiterhin sehr hoch.

Im Raum San Bernardino, östlich von Los Angeles, kämpften am Donnerstag rund 500 Feuerwehrleute gegen Flammen an, die in der Nacht ausgebrochen waren. Mindestens sechs Häuser brannten ab. Die Ursache für das Feuer war nicht bekannt.

Zehntausende weiter ohne Strom

Nach tagelangen Stromabschaltungen waren zuletzt in Nordkalifornien immer noch mehr als 36.000 Haushalte im Dunkeln. Die vorbeugenden Blackouts hatten zeitweise knapp eine Million Haushalte und Unternehmen betroffen.

Bei starken Winden droht die Gefahr, dass Strommasten umstürzen oder Äste Leitungen abreißen und somit Feuer auslösen. Der Waldbrand in der nordkalifornischen Ortschaft Paradise, der im November vergangenen Jahres 85 Menschen in den Tod riss, soll durch defekte Stromleitungen verursacht worden sein.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 01. November 2019 um 10:00 Uhr.

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