Ein australischer Feuerwehrmann beobachtet ein Buschfeuer nahe Bodalla, das unter Kontrolle ist. | Bildquelle: AP

Feuer in Australien Größter Buschbrand unter Kontrolle

Stand: 13.01.2020 12:39 Uhr

Nach Monaten ist es der Feuerwehr in Australien gelungen, den größten Buschbrand unter Kontrolle zu bringen. Hilfe kommt von oben: Es soll regnen. Kängurus wurden mit Nahrung aus der Luft versorgt.

Die Feuerwehr in Australien hat nach langem Kampf den größten der dort seit Monaten tobenden Buschbrände unter Kontrolle gebracht. Die Einsatzkräfte im Bundesstaat New South Wales teilten mit, sie hätten endlich das gigantische "Gospers Mountain Fire" nahe der Millionenmetropole Sydney eindämmen können. Der regionale Feuerwehrchef Shane Fitzsimmons zeigte sich zuversichtlich, dass der Brand weiter unter Kontrolle gehalten werden könnte.

Das "Gospers Mountain Fire" war Ende Oktober im Wollemi-Nationalpark ausgebrochen. Es schloss sich mit anderen Feuern zu einem Mega-Brand zusammen und vernichtete eine Fläche von mehr als 800.000 Hektar.

Wetterumschwung in den am schwesten betroffenen Regionen sorgt für etwas Entspannung
tagesschau 09:00 Uhr, 13.01.2020

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Möhren aus der Luft für Kängurus

In den besonders betroffenen Bundesstaaten New South Wales und Victoria lodern aktuell noch um die 140 Feuer, der Rauch macht sich bis nach Sydney bemerkbar. Allerdings gibt es neue Hoffnungen durch die Wettervorhersagen. Die Meteorologen sagen für die kommenden Tage Regenfälle von bis zu 50 Millimetern in manchen Brandgebieten voraus. 

Ein Felskänguru isst Möhren, die Nationalpark-Mitarbeiter in New South Wales gebracht haben. | Bildquelle: via REUTERS
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Viele Felskängurus haben die Buschbrände überlebt - da ihre Nahrung abgebrannt ist, drohten sie zu verhungern. Sie wurden nun mit Möhren versorgt.

Die Regierung gab umgerechnet 31 Millionen Euro für die Rettung und Pflege verletzter Tiere und zum Wiederaufbau ihrer Lebensräume frei, vor allem von Koalas. Nationalpark-Mitarbeiter warfen von Hubschraubern aus Möhren und Süßkartoffeln für seltene Känguruarten über abgebrannten Gebieten in New South Wales ab, wie zum Beispiel für Bürstenschwanz-Felskängurus. Diese überstehen die Buschbrände meistens, aber weil ihre Nahrung abgebrannt ist, drohen sie zu verhungern. Der Möhrenabwurf hat die Not einiger zumindest gelindert.

Laut einer Expertenschätzung kamen bislang mindestens eine Milliarde Säugetiere, Reptilien und Vögel bei den Bränden ums Leben. Nach jüngsten Angaben von Premierminister Scott Morrison starben 28 Menschen.

Mit Informationen von Lena Bodewein, ARD-Studio Singapur

Känguru-Nahrung per Hubschrauber
Lena Bodewein, ARD Singapur
13.01.2020 06:34 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 13. Januar 2020 um 09:00 Uhr.

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