Bauarbeiter in Hefei | Bildquelle: AFP

Wegen Handelskonflikten IWF senkt globale Wachstumsprognose

Stand: 09.10.2018 03:53 Uhr

Der Internationale Währungsfonds hat seine Prognosen für das globale Wirtschaftswachstum nach unten korrigiert. Grund sind die vielen Handelskonflikte derzeit - von denen Deutschland besonders betroffen ist.

Die von US-Präsident Donald Trump ausgelösten weltweiten Handelsstreitigkeiten dämpfen das Wachstum der Weltwirtschaft. Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte seine Wachstumsprognose für die globale Wirtschaft um jeweils 0,2 Prozentpunkte auf je 3,7 Prozent in diesem und im nächsten Jahr.

Handelskriege und Zölle schwächen das weltweite Wirtschaftswachstum
tagesschau 14:00 Uhr, 09.10.2018, Marie Mahrzahn, NDR

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Deutschland besonders betroffen

Tagung des IWF in Bali | Bildquelle: AP
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In Bali gab der IWF seine neuen Prognosen bekannt.

Das exportstarke Deutschland bekomme die Abkühlung sogar noch etwas stärker zu spüren. Der IWF rechnet mit einem Wachstum von jeweils 1,9 Prozent in diesem und im kommenden Jahr - 0,3 bzw. 0,2 Prozentpunkte weniger als bislang geschätzt. Der Welthandel werde in diesem Jahr mit 4,2 Prozent um 0,6 Prozentpunkte und im nächsten mit vier Prozent um 0,5 Prozentpunkte weniger stark ansteigen als bisher erwartet.

"Die Wahrscheinlichkeit weiterer negativer Schocks für unsere Wachstumsvorhersage ist gestiegen", sagte IWF-Chefökonom Maurice Obstfeld bei der Vorstellung des Weltwirtschaftsberichtes im indonesischen Nusa Dua. "Das Wachstum wird von nicht nachhaltigen politischen Maßnahmen getrieben", fügte er vor allem mit Blick auf die USA hinzu.

Handelskonflikte bremsen Wachstum

Die derzeit positive Situation in den Vereinigten Staaten sei von prozyklischen Stimuli des Staates mitverursacht und werde nach Aufhebung dieser Effekte zurückgehen. Der IWF habe deswegen auch die US-Prognose bereits für 2019 angepasst.

Auf der Wirtschaft lasteten vor allem die Handelskonflikte, insbesondere der zwischen den beiden weltweit größten Volkswirtschaften USA und China. Dazu kämen alte und immer neue Unsicherheiten wie der Brexit oder die Folgen der Zinswende in den USA für viele Schwellenländer.

Weltwirtschafts-Ausblick: IWF warnt vor Gefahren
Jan Bösche, MDR Washington z.Zt. Bali
09.10.2018 07:02 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 09. Oktober 2018 um 04:43 Uhr.

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