Feuerwehrleute arbeiten an einem umgestürzten Baum | Bildquelle: dpa

Unwetter über Deutschland Verletzte durch Sturmtief "Klaus"

Stand: 13.06.2019 08:58 Uhr

Heftige Sturmböen und starker Regen: Erneut sind schwere Unwetter über Teile Deutschlands hinweggezogen. Mindestens 21 Menschen wurden verletzt. Besonders betroffen war Ostdeutschland.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 Kilometern pro Stunde und teilweise heftigen Regenfällen ist das Sturmtief "Klaus" am Abend über Deutschland gezogen. Besonders betroffen war der Osten Deutschlands. Dort wurden mindestens 21 Menschen infolge der Unwetter verletzt.

Mindestens 21 Verletzte durch schweres Unwetter in Ostdeutschland
tagesschau 12:00 Uhr, 13.06.2019, Robert Holm, RBB

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Schwerverletzte durch herabstürzenden Ast

In Blankensee in Mecklenburg-Vorpommern riss eine Böe einen Ast ab, der aus vier Metern Höhe auf eine Hochzeitsgesellschaft stürzte. Drei Frauen und vier Männer wurden getroffen und schwer verletzt, ein Mann erlitt leichte Blessuren.

Feuerwehrleute löschen ein brennendes Hausdach | Bildquelle: dpa
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Ein Blitzeinschlag setzte das Dach eines Hauses in Sachsen-Anhalt in Brand.

In Oranienburg bei Berlin wurde eine Baumkrone durch den Sturm abgerissen und stürzte ebenfalls auf Gäste einer Feier, die unter freiem Himmel stattfand. Den Angaben der Feuerwehr zufolge erlitten dabei elf Menschen Verletzungen. In der Nähe von Magdeburg traf ein Blitz ein Einfamilienhaus und setzte den Dachstuhl in Brand gesetzt. Verletzt wurde dabei niemand. Das Feuer konnte mittlerweile gelöscht werden.

320 Feuerwehr-Einsätze in Berlin

In Berlin meldete die Feuerwehr etwa 320 Einsätze im Zusammenhang mit dem Sturmtief. Straßen wurden zeitweise überflutet, auf dem Wannsee kenterten Boote und ein Baum fiel auf ein Cabrio. Die Insassen des Autos wurden dabei leicht verletzt. Für knapp zwei Stunden mussten am Abend alle Fernzüge am Berliner Hauptbahnhof stehen bleiben, wie eine Bahn-Sprecherin sagte. Durch das Gewitter seien technische Anlagen beschädigt worden. Am frühen Morgen seien im Fernverkehr alle Strecken wieder frei gewesen, erklärte eine Bahn-Sprecherin. Allerdings konnten noch nicht alle S-Bahnlinien wieder planmäßig fahren.

Am heutigen Donnerstag wird sich die Wetterlage in Deutschland nach Angaben von Meteorologen beruhigen. Bundesweit sei die Unwettergefahr deutlich geringer als noch am Mittwoch, so der Deutsche Wetterdienst. Vereinzelte Gewitter und größere Regenmengen seien aber unter anderem im Schwarzwald, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern möglich.

Über dieses Thema berichteten am 13. Juni 2019 NDR Info um 08:45 Uhr in den Nachrichten und die tagesschau um 09:00 Uhr.

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