Der Fischmarkt mit der Fischauktionshalle steht während einer Sturmflut unter Wasser | Bildquelle: dpa

Orkantief "Sabine" Weitere Sturmfluten im Norden erwartet

Stand: 11.02.2020 05:09 Uhr

Zwar hat die Kaltfront von Orkantief "Sabine" Deutschland inzwischen verlassen. Doch es bleibt weiterhin sehr windig. Dem Norden drohen neue Sturmfluten. Der Bahnverkehr hat sich derweil wieder etwas normalisiert.

Der Norden ist trotz des kräftigen Orkans "Sabine" bisher glimpflich davon gekommen, erwartet aber weitere Sturmfluten an den Küsten und in Hamburg. In den Morgenstunden komme an der Elbe die nächste Sturmflut, sagte ein Sprecher der Hamburger Feuerwehr.

Das Wasser überschwemmte am Montagabend den Fischmarkt und angrenzende Straßen, mehrere Autos konnten rechtzeitig abgeschleppt werden. Der Fluss stieg auf 2,70 Meter über dem mittleren Hochwasser, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie mitteilte. Heute und Morgen soll es jeweils zwei Sturmfluten geben, die aber nicht mehr so hoch ausfallen sollen.

Lage nach Orkantief "Sabine"
tagesthemen 21:30 Uhr, 10.02.2020, Cecilia Knodt, SWR

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Bahnverkehr wieder aufgenommen

Zwar hat die Kaltfront von Orkantief "Sabine" Deutschland mittlerweile verlassen - das stürmische Wetter ist aber noch da. Im südlichen Teil der Republik meldeten die Einsatzstellen der Polizei auch in der Nacht noch eine Vielzahl umgestürzter Bäume. In der Region Freiburg und im Hochschwarzwald rückten Einsatzkräfte zu zahlreichen Einsätzen aus, viele Straßen waren am frühen Morgen noch gesperrt.

Auch in Südbayern hielten auf Straßen liegende Bäume und Stromausfälle die Einsatzkräfte auf Trab. Richtung Norden wurde es ruhiger, in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz waren noch vereinzelt Bäume durch den Sturm umgefallen, einzelne kleinere Straßen noch gesperrt.

Insgesamt war die Lage aber deutlich ruhiger als noch am Montagmorgen. Auch über weitere Verletzte gab es zunächst keine Informationen. Die Bahn will ihren Fernverkehr am Morgen ohne größere Einschränkungen wieder aufnehmen - am Vormittag seien einzelne Probleme aber nicht zu vermeiden, hieß es. Im Regionalverkehr werde es vor allem in Bayern und Baden-Württemberg zunächst noch Einschränkungen geben, hieß es von einem Bahnsprecher in der Nacht. Auch auf hessische Strecken waren in der Nacht erneut Bäume gestürzt - hier seien vereinzelt Einschränkungen zu erwarten.

Es bleibt stürmisch

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet damit, dass es in den nächsten Tagen stürmisch bleibt. Heute sei mit Schauern sowie mit stürmischen Böen und Sturmböen zu rechnen. Im Alpenvorland und in Hochlagen sind demnach sogar orkanartige Böen möglich.

Am Sonntag und Montag wurden viele Menschen bei sturmbedingten Unfällen verletzt - allein im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen waren es laut Landesinnenministerium 13 Menschen. Auch aus anderen Bundesländern wurden Verletzte gemeldet - zum Beispiel aus dem Saarland. Dort schwebte eine Frau am Montagnachmittag noch in Lebensgefahr.

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Sturmtief "Sabine" zieht über Deutschland

Sturmtief Sabine

Sturmtief "Sabine" ist über Deutschland hinweg gezogen und hat überall schwere Schäden verursacht. | Bildquelle: dpa

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 10. Februar 2020 um 21:30 Uhr.

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