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Schulze in den tagesthemen "Wir müssen Insekten stärker schützen"

Stand: 06.05.2019 21:42 Uhr

Mehr Lebensräume für Insekten schaffen - und Landwirte unterstützen, die auf Naturschutz achten: So will Umweltministerin Schulze dem Artensterben begegnen, sagte sie in den tagesthemen. Auch ein Punkt: weniger Pestizide.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat angekündigt, Lehren aus dem Bericht des Weltrats für Biodiversität zu ziehen: "Das ist ein Weckruf - und das muss in politisches Handeln umgesetzt werden, weil wir unsere Lebensgrundlage vernichten", sagte die SPD-Politikerin in den tagesthemen. Es gehe um saubere Luft, sauberes Wasser, Medizin, Nahrung - all das sei in Gefahr.

Schulze verwies darauf, dass dem UN-Bericht zufolge die Bestäuber, etwa Bienen, enorm gefährdet sind. "Deswegen habe ich ein Aktionsprogramm für den Insektenschutz vorgelegt, um Lebensräume wieder zu schaffen. Da kann auch jede einzelne und jeder einzelne im Garten oder auf dem Balkon mithelfen."

Bundesumweltministerin Svenja Schulze zum Artenschutz
tagesthemen 22:15 Uhr, 06.05.2019

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Einsatz von Glyphosat reduzieren

Mit Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) streitet die Umweltministerin unter anderem über Regeln fürs Düngen, den Insektenschutz und die Reduktion von Pestiziden wie Glyphosat. Schulze unterstrich allerdings, dass die Koalition sich darauf verständigt habe, den Einsatz von Glyphosat zu reduzieren: "Die Vereinbarung ist vollkommen klar: Wir wollen aus Glyphosat aussteigen. Diese ganzen Pflanzengifte sind enorm gefährlich für Insekten. Wir müssen Insekten stärker schützen." Allerdings sei die Reduktion der Pestizide nicht so einfach: "Wir sind in internationalen Vereinbarungen."

Zugleich appellierte sie, in der Landwirtschaftspolitik andere Anreize zu schaffen. "Wir müssen dafür sorgen, dass Landwirte, die etwas für den Naturschutz tun, auch Geld dafür bekommen", so Schulze. Deshalb sei es für diejenigen Landwirte, die willig seien, auch derzeit schwierig, Naturschutz zu betreiben.

In der EU sollten mehr der Zahlungen an Umweltauflagen geknüpft werden. Was die EU an Mitteln für die Landwirte gibt, müsse so eingesetzt werden, dass auch die Natur geschützt wird. Dass alle EU-Subventionen in der Agrarwirtschaft nur unter einem Umweltvorbehalt gezahlt werden, lehnte die SPD-Politikerin allerdings ab.

Eine Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht

In seinem ersten globalen Bericht zum Zustand der Artenvielfalt zeichnete der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) ein dramatisches Bild: Von den geschätzt acht Millionen Tier- und Pflanzenarten weltweit sei rund eine Million vom Aussterben bedroht. Das Ausmaß des Artensterbens sei in der Geschichte der Menschheit noch nie so groß wie heute gewesen - und die Aussterberate nehme weiter zu.

Wissenschaftler fordern Maßnahmen gegen das drohende Artensterben
tagesthemen 22:15 UhrS, 06.05.2019, Mathias Werth, ARD Paris

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