K-Frage in der SPD Schulz will sich an Zeitplan halten

Stand: 11.12.2016 19:38 Uhr

Bessere Umfragewerte als Parteichef Gabriel - dennoch gibt sich Martin Schulz im Bericht aus Berlin bescheiden. Die SPD halte an ihrem Fahrplan fest. Gabriel werde im Januar einen Vorschlag machen, wer als Kanzlerkandidat antritt.

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz will in der Frage der SPD-Kanzlerkandidatur am Zeitplan festhalten - und einer Entscheidung von Parteichef Sigmar Gabriel nicht vorgreifen.

"Die Resonanz, die meine Arbeit erfährt, stelle ich in den Dienst der SPD und unseres Teams, das die Partei in einen erfolgreichen Wahlkampf führen muss. Wie wir das inhaltlich und personell machen, da haben wir einen Fahrplan - und an den halten wir uns", sagte der SPD-Politiker im Bericht aus Berlin. Gabriel werde im Januar einen Vorschlag machen, was die Kandidatenfrage betreffe.

Die SPD auf der Suche nach dem Aufbruch: Martin Schulz, SPD, EU-Parlamentspräsident, im Gespräch mit Thomas Baumann
Bericht aus Berlin, 11.12.2016

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Beliebter als Gabriel

Laut jüngstem ARD-DeutschlandTrend erreicht Schulz im Vergleich zu Gabriel bessere Umfragewerte. Dürften die Deutschen den Bundeskanzler direkt wählen und käme es zu einem Duell zwischen Angela Merkel und Gabriel, dann läge Merkel in der Gunst der Bürger vorn: 57 Prozent der Befragten würden sich für sie entscheiden, nur 19 Prozent für Gabriel. Käme es zu einem Duell zwischen Merkel und Schulz, wäre der Abstand deutlich knapper: 43 Prozent würden sich in diesem Fall für sie entscheiden, 36 Prozent für Schulz.

Ihn freue die positive Resonanz auf seine Arbeit - diese wolle er aber im Team in den Dienst der SPD stellen, erklärte Schulz. Die SPD müsse das Ziel haben, die nächste Bundesregierung anzuführen - auch wenn dies momentan mit Blick auf die Umfragen etwas verwegen klinge. "Aber die Wählerschaft ist in Bewegung und Menschen entscheiden sich am Ende eines Wahlkampfes, dann hat man alle Chancen. Wer dann mit uns auf der Grundlage unseres Programms koalieren will, den werden wir zu Gesprächen einladen", fügte Schulz hinzu.

Schulz hatte zuletzt angekündigt, von Brüssel nach Berlin zu wechseln. Er kandidiert auf Listenplatz eins der nordrhein-westfälischen Sozialdemokraten für den Bundestag.

Mehr Zusammenhalt in EU gefordert

Der SPD-Politiker äußerte sich auch zur Lage der Europäischen Union - und forderte mehr Solidarität der Staaten untereinander ein. Nationale Egoismen müssten überwunden werden. Europa könne nur effektiv sein, wenn man gemeinsam handele und nicht gegeneinander. Es müsse mehr Solidarität statt Rosinenpickerei geben. Starke Länder wie Deutschland, Frankreich oder Italien müssten die Führung übernehmen. Von der Politik dieser Länder hänge einiges ab.

Wohin steuert Europa? Martin Schulz, SPD, EU-Parlamentspräsident, im Gespräch mit Thomas Baumann
Bericht aus Berlin, 11.12.2016

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Über dieses Thema berichtete der Bericht aus Berlin am 11. Dezember 2016 um 18:30 Uhr.

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