Menschen laufen durch die Einkaufsstraße von Eckernförde in Schleswig-Holstein | AFP

RKI-Zahlen zur Pandemie Bundesweite Inzidenz sinkt auf 72,8

Stand: 19.05.2021 07:41 Uhr

In drei Bundesländern liegt die Sieben-Tage-Inzidenz inzwischen unter der Schwelle von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts sank die bundesweite Inzidenz weiter.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter gesunken. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Morgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden in den vergangenen sieben Tagen bundesweit 72,8 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner nachgewiesen. Am Dienstag hatte der Inzidenzwert noch bei 79 gelegen.

Innerhalb eines Tages wurden 11.040 Neuinfektionen registriert. Vor einer Woche waren es rund 14.900. Das RKI verzeichnete zudem 284 neue Todesfälle nach Infektionen mit dem Coronavirus. Damit liegt die Zahl der Corona-Toten in Deutschland mittlerweile bei mindestens 86.665. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg nach Angaben des RKI auf 3.614.095. Die Zahl der von einer Covid-19-Erkrankung Genesenen bezifferte das RKI auf rund 3,3 Millionen.

Drei Länder unter 50er-Schwelle

Aus den RKI-Daten geht hervor, dass mit Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen nun drei Bundesländer eine Sieben-Tage-Inzidenz unterhalb der Schwelle von 50 Infektionen je 100.000 Einwohnern aufweisen. Nur noch Thüringen liegt mit 115,3 über der Schwelle von 100.

Insgesamt liegen momentan 76 Landkreise über der Schwelle von 100, ab der die bundesweit verabredete "Notbremse" mit Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gilt. Unterhalb dieses Wertes in Landkreisen und Städten können Bundesländer Öffnungsschritte gehen, die etliche Landesregierungen auch bereits umgesetzt oder angekündigt haben. 94 Landkreise oder Städte liegen nun wieder unter der Inzidenz von 50.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 19. Mai 2021 um 07:00 Uhr.

IHRE MEINUNG

KOMMENTARE

avatar
Parsec 19.05.2021 • 16:47 Uhr

Patienten sterben überwiegend nicht an einer Vorerkrankung.

m 13:48 von Shantuma "@Parsec um 13:02 1. Lesen Sie Ihre eigene Quelle. Im Artikel auf dem MDR gibt es keine Aussage welche belegt, dass die Verstorbenen keine Vorerkrankungen hatten." . Sie haben Recht. Ändert aber nix daran, dass diese Patienten eben nicht anirgendeiner Vorerkrankung gestorben sind, sondern nachweislich durch das Corona-Virus. Was auch bedeutet, dass diese Menschen hätten nicht sterben brauchen, wären sie nicht mit Corona infiziert worden.