Rezo | Bildquelle: dpa

Anti-CDU-Video YouTuber unterstützen Rezo

Stand: 24.05.2019 16:46 Uhr

Der YouTuber Rezo hat mit seinem "Anti-CDU-Video" für Furore gesorgt. Nun legt er mit seiner Kritik an den Regierungsparteien nach: In einem knapp dreiminütigen Video geben er und 30 weitere Kollegen Wahlempfehlungen.

Nach seinem viel diskutierten Anti-CDU-Video bekommt Rezo viel Unterstützung aus der YouTuber-Szene. Auf dem Youtube-Kanal des 26-Jährigen wurde ein knapp dreiminütiges neues Video veröffentlicht. Der Clip beginnt mit einer Ankündigung von Rezo: "Dies ist ein offener Brief, ein Statement". Im Anschluss kommen nacheinander etwa 30 andere YouTuber zu Wort, die eine Erklärung verlesen, die auch als Text unter dem Video zu sehen ist.

Darin heißt es unter anderem: "Wählt nicht die CDU/CSU, wählt nicht die SPD. Wählt auch keine andere Partei, die so wenig im Sinne von Logik und der Wissenschaft handelt und nach dem wissenschaftlichen Konsens mit ihrem Kurs unsere Zukunft zerstört. Und wählt schon gar nicht die AfD, die diesen Konsens sogar leugnet." Angehängt ist eine "Liste von Unterzeichnern". Darin tauchen einige der reichweitenstärksten YouTuber auf wie Julien Bam, Dagi Bee oder LeFloid.

CDU-Politiker Amthor zum Video des YouTuber "Rezo"
23.05.2019

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Keine Einladung aus dem Kanzleramt

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hatte Rezo nach dem mittlerweile über siebeneinhalb Millionen Mal aufgerufenen Film "Zerstörung der CDU" zu einem Gespräch eingeladen. Auf die Einladung ging Rezo in dem heute veröffentlichten Statement nicht ein.

Die Bundesregierung hat Rezo bisher nicht zu einem Gespräch eingeladen. "Wir sehen dieses Video vor allem an die Parteien gerichtet", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz. Über einen Gesprächstermin aus der Bundesregierung habe sie nichts anzukündigen. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe das Video des YouTubers "zur Kenntnis genommen". Rezo kritisiert darin heftig Merkels Partei, die CDU - unter anderem für ihre Klimapolitik.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 24. Mai 2019 um 17:00 Uhr.

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