Friedrich Merz | Bildquelle: REUTERS

Kandidatur für CDU-Vorsitz Merz will Aufbruch - keinen Umsturz

Stand: 31.10.2018 16:20 Uhr

CDU-Politiker Merz will einen lebhaften Streit um den Kurs der CDU führen: Das kündigte er bei seiner Bewerbung für den Parteivorsitz an. Für Merkel fand er wohlwollende Worte.

Der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat sich erstmals zu seiner Kandidatur für den Parteivorsitz der CDU im Detail geäußert. Auf der Bundespressekonferenz forderte er einen Aufbruch und eine inhaltliche sowie personelle Erneuerung der Partei. "Wir brauchen Aufbruch und Erneuerung", sagte er. "Aber wir brauchen keinen Umsturz."

Die CDU brauche eine nach vorn gerichtete Diskussion und müsse sich Klarheit über ihren Markenkern verschaffen, sagte er. Die Partei müsse deutlich machen, dass sie "eine Volkspartei der Mitte ist", in der liberale und wertkonservative Positionen einen Platz hätten.

Friedrich Merz will CDU-Chef werden
tagesschau 17:00 Uhr, 31.10.2018, Iris Marx, ARD Berlin

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Leistungen Merkels gewürdigt

Der CDU-Politiker sagte, die Partei dürfe es nicht hinnehmen, dass sich am "linken und rechten Rand" der Demokratie Parteien in den Landtagen und im Bundestag etablieren.

Merz würdigte die Leistungen von Kanzlerin Angela Merkel. "Sie verdient großen Respekt und Anerkennung für ihre Leistungen", sagte er. Auch, wenn er nicht mit allen Entscheidungen einverstanden gewesen sei.

Es gebe nichts zu versöhnen zwischen ihm und Merkel. Auch, wenn er bekanntlich nicht erfreut gewesen sei, dass er 2002 gegen Merkel das Amt des Unionsfraktionsvorsitzenden verloren habe. "Ich bin der festen Überzeugung, dass Angela Merkel und ich miteinander unter diesen veränderten Bedingungen auskommen und klarkommen werden."

Zu seiner fast zehnjährigen Politpause sagte Merz: "Dass die 20-Jährigen mich nicht mehr kennen, das weiß ich. Aber die 30-Jährigen wissen sich gut zu erinnern. Und die anderen werden mich auch noch kennenlernen."

Merz kann sich Regionalkonferenzen vorstellen

Merz wird auf dem CDU-Parteitag am 7. Dezember in Hamburg gegen CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, Gesundheitsminister Jens Spahn und drei weitgehend unbekannte weitere Bewerber antreten.

"Wir gehen alle drei davon aus, dass wir einen für die CDU belebenden und lebhaften Streit miteinander austragen, aber fair und anständig - auch in verschiedenen Formaten", sagte Merz. Er könne sich vorstellen, dass sich alle drei Kandidaten in Regionalkonferenzen den Mitgliedern stellen.

Oliver Köhr, ARD Berlin, zum Auftritt von Merz
tagesschau 17:00 Uhr, 31.10.2018

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Merz zur Blackrock-Kritik

Merz wies die Kritik an seiner Tätigkeit für den Vermögensverwalter Blackrock zurück. Blackrock sei keine "Heuschrecke", sondern verwalte treuhänderisch Einlagen von Hunderttausenden privaten Kunden, sagte er. Er sehe "keinerlei Konfliktlage".

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 31. Oktober 2018 um 15:00 Uhr.

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