Am Ufer des Genfer Sees sitzen Menschen auf einem Steg und erholen sich | Bildquelle: dpa

Maas zu Reisewarnung Schritt für Schritt zurück zum Reisen

Stand: 19.05.2020 14:31 Uhr

Die bis zum 14. Juni geltende weltweite Reisewarnung soll schrittweise abgebaut werden, sagte Außenminister Maas im Bericht aus Berlin. Heute berät er mit seinen Kollegen, wie Beschränkungen in beliebten Urlaubsländern gelockert werden könnten.

Bundesaußenminister Heiko Maas war bislang vage geblieben, wenn ihm die Frage gestellt wurde, wann die weltweite Reisewarnung der Bundesregierung aufgehoben wird. Nun stellte er in Aussicht, dass die Warnung nicht über den 14. Juni hinaus verlängert wird.

Im Bericht aus Berlin sagte er, er hoffe, dass die Deutschen in diesem Sommer wieder in Europa Urlaub machen könnten - es gebe bei der Bekämpfung des Coronavirus in vielen Ländern positive Entwicklungen. Ab dem 15. Juni solle es keine weltweite Reisewarnung mehr geben - "wir wollen das ersetzen durch Reisehinweise", sagte der SPD-Politiker.

Heiko Maas, Bundesaußenminister, SPD, mit Einzelheiten zum Sommerurlaub
Bericht aus Berlin 18:05 Uhr, 17.05.2020

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"Jeder soll sich selbst ein Urteil bilden können"

Durch diese Hinweise sollten die Bürger erkennen können, wohin man fahren kann, welches Reiseziel verantwortbar ist und welche Beschränkungen dort gelten, erläuterte der Minister. Viele Länder seien noch dabei, sich auf eine Öffnung vorzubereiten und Details auszuarbeiten - "da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen", so Maas.

Er warnte aber vor zu hohen Erwartungen. "Das, was wir als normal empfinden im Sommerurlaub, wird es dieses Jahr nirgendwo geben." Es könne auch keine einheitliche Lockerung geben, betonte er und verwies auf die unterschiedliche Entwicklung der Infektionszahlen in Europa. Dafür könnten die Quarantänevorgaben in Europa aufgehoben werden - sie seien eigentlich nur noch für Drittstaaten erforderlich.

Beratungen mit Urlaubsländern

Maas will heute mit seinen Kollegen aus beliebten Urlaubsländern der Deutschen beraten, wie die Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie nach und nach gelockert werden können. Zu der Videokonferenz sind Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malta, Slowenien, Zypern und Bulgarien eingeladen. Ziel des Treffens ist ein koordiniertes Vorgehen bei der Öffnung der Grenzen für Touristen.

Am kommenden Mittwoch schließen sich daran Beratungen mit Vertretern der Länder an, mit denen Deutschland eine gemeinsame Grenze hat.

Die weltweite Reisewarnung der Bundesregierung war zuletzt Ende April verlängert worden. In den vergangenen Tagen war der Grenzverkehr nach Frankreich, Luxemburg, Österreich und in die Schweiz gelockert worden.

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