Blick auf einen Strand auf der griechischen Insel Kreta | AFP

Corona-Pandemie Griechische Inseln werden Hochrisikogebiete

Stand: 20.08.2021 16:05 Uhr

Kreta und weitere griechische Urlaubsinseln gelten ab Dienstag als Corona-Hochrisikogebiete. Das teilte das Robert Koch-Institut mit. Dafür fallen die Kanarischen Inseln und Katalonien nun nicht mehr in diese Kategorie.

Wegen steigender Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung Kreta und weitere griechische Urlaubsinseln, wie Rhodos, Kos, Mykonos oder Naxos, ab kommendem Dienstag als Hochrisikogebiete ein. Auch der Kosovo, Nordmazedonien und Teile Irlands fallen dann in diese Kategorie. Brasilien gilt dann nicht mehr als Virusvariantengebiet sondern ebenfalls als Hochrisikogebiet.

Ungeimpfte müssen nach Rückkehr in Quarantäne

Reisende, die weder genesen noch geimpft sind, müssen sich nach ihrer Rückkehr für zehn Tage in Quarantäne begeben - ab dem fünften Tag kann diese durch einen negativen Corona-Test beendet werden. Für Kinder unter zwölf Jahren endet die Quarantänepflicht automatisch nach fünf Tagen, wie es auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums heißt. Für vollständig Geimpfte und Genesene gibt es keine Quarantänepflicht.

Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Anders als früher sind dafür aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage. Nach den neuen Einstufungen wird es rund 70 Länder geben, die ganz oder teilweise als Hochrisikogebiete eingestuft sind.

Kanaren nicht mehr Hochrisikogebiet

Heruntergestuft wurden dagegen die Kanarischen Inseln und Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava. Sie werden ab Sonntag von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen, wie das Robert Koch-Institut mitteilte.

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 20. August 2021 um 16:00 Uhr im NDR Fernsehen.