Das abgebrannte Affenhaus nach dem Brand im Krefelder Zoo | Bildquelle: dpa

Feuer im Krefelder Zoo Ermittlungen gegen drei Frauen

Stand: 02.01.2020 13:31 Uhr

Nach dem Brand im Affenhaus des Krefelder Zoos ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen drei Frauen wegen fahrlässiger Brandstiftung. Sie hatten sich bei der Polizei gemeldet, was ihnen ein Lob einbrachte.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach dem Feuer im Krefelder Zoo wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen drei Frauen. Sie hätten sich selbst bei der Polizei gemeldet und dort angegeben, dass sie in der Silvesternacht fünf Himmelslaternen hätten aufsteigen lassen, sagten Vertreter von Polizei und Staatsanwaltschaft bei einer Pressekonferenz.

Man gehe davon aus, dass eine dieser Himmelsleuchten den Brand des Affenhauses verursacht habe. Dies werde aber derzeit genau geprüft, um andere Ursachen auszuschließen. Die anderen vier Leuchten habe man sichergestellt.

Nach Brand im Zoo Krefeld: Himmelslaterne als Brandursache
tagesschau24 15:00 Uhr, 02.01.2020, Marion Kerstholt, WDR

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Polizei spricht von "hochanständigem" Verhalten

Kriminalhauptkommissar Gerd Hoppmann bezeichnete es als "sehr couragiert" und "hochanständig", dass sich die drei Frauen im Alter zwischen 30 und 60 Jahren bei der Polizei gemeldet hätten. Die drei Frauen hätten die Himmelslaternen im Internet bestellt und dachten nach eigenen Angaben, dass es an Silvester erlaubt sei, sie steigen zu lassen. Tatsächlich sind sie aber in ganz Deutschland verboten.

Durch das Feuer war das Affenhaus komplett abgebrannt, mehr als 30 Tiere wurden getötet. Ein Feuerwehrsprecher sagte, man sei überrascht gewesen, wie schnell das Dach des Affenhauses gebrannt habe. Eine Sprinkler- oder Brandmeldeanlage habe es nicht gegeben, dies sei zum Zeitpunkt des Baus 1975 aber auch nicht vorgeschrieben gewesen.

Eine Zoosprecherin sagte, das Haus sei völlig zerstört, die Überreste würden nach dem Ende der Ermittlungen abgerissen. Der Zoo werde voraussichtlich morgen wieder öffnen. Der Brandort werde mit Absperrungen versehen, um einen "Katastrophentourismus" so weit wie möglich zu verhindern.

Vor dem Haupteingang des Krefelder Zoos stehen Kerzen und ein Plüschaffe. | Bildquelle: dpa
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Die Anteilnahme in Krefeld ist groß: Vor dem Haupteingang stehen Kerzen und ein Plüschaffe.

Dieser Beitrag lief am 02. Januar 2020 um 13:00 Uhr auf NDR Info.

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