Helmut Kohl  | Bildquelle: dpa

Trauer um Altkanzler "Kohl war ein Glücksfall für uns Deutsche"

Stand: 17.06.2017 04:32 Uhr

Sichtlich berührt hat Kanzlerin Merkel auf den Tod Helmut Kohls reagiert. Sie sei persönlich dankbar dafür, dass es ihn gegeben habe, betonte sie. Die Deutschen hätten seiner "höchsten Staatskunst" viel zu verdanken. Großen Respekt zollten auch andere Politiker.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat während einer Reise nach Rom vom Tod Helmut Kohls erfahren. Von dort aus würdigte sie den Altkanzler als "Glücksfall für uns Deutsche". Sein Tod erfülle sie mit tiefer Trauer. "Ich bin ganz persönlich dankbar dafür, dass es Helmut Kohl gegeben hat", betonte die CDU-Politikerin.

Entschlossen und geschickt hätten Kohl und seine Mitstreiter die Gunst der Stunde für die Wiedervereinigung genutzt. "Das war höchste Staatskunst im Dienste der Menschen und des Friedens", sagte sie. Die Deutschen hätten ihm viel zu verdanken.

Die in Ostdeutschland aufgewachsene Kanzlerin hob auch ihre ganz persönliche Verbundenheit mit seinem Wirken hervor: "Helmut Kohl hat auch meinen Lebensweg entscheidend verändert", sagte sie. Kohl hatte Merkel 1991 als Ministerin für Frauen und Jugend in sein Kabinett berufen. Anfangs war sie als "Kohls Mädchen" belächelt worden.

Angela Merkel zum Tod von Helmut Kohl
tagesschau24 19:00 Uhr, 16.06.2017

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Ein "Ehrenbürger Europas"

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bezeichnete Kohl als große Persönlichkeit der deutschen und europäischen Geschichte. Kohl habe die europäische Einigung mit Leidenschaft vorangetrieben und bis zuletzt für die europäische Idee geworben - "als 'Ehrenbürger Europas' wird er uns allen in Erinnerung bleiben", schrieb Steinmeier in einem Kondolenzbrief an Maike Kohl-Richter.

Der Altkanzler habe die enge deutsch-französische Freundschaft und Partnerschaft im "Bewusstsein um den Großmut und die segensreiche Bereitschaft zur Versöhnung, die Frankreich unserem Land nach Ende des Zweiten Weltkrieges entgegen gebracht hat" gepflegt, fügte Steinmeier hinzu, der auch den "politischen Instinkt" des CDU-Politikers würdigte.

Thomas Baumann, ARD Berlin, zu den Reaktionen in Berlin
tagesschau 20:00 Uhr, 16.06.2017

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"Großer Deutscher, großer Europäer"

Zuvor hatte Außenminister Sigmar Gabriel den Altkanzler als "großen Deutschen" und "großen Europäer" bezeichnet. "Er war ein großer Staatsmann, ein großer deutscher Politiker und vor allem ein großer Europäer, der sehr viel dafür getan hat, dass nicht nur die Deutsche Einheit gekommen ist, sondern auch dass Europa zusammengewachsen ist", sagte Gabriel. Das sei das "große Vermächtnis" Kohls.

"Verdienste um unser Land sind unschätzbar"

Auch die CSU trauert um den langjährigen Vorsitzenden ihrer Schwesterpartei CDU. "Helmut Kohl war ein großer Staatsmann, seine Verdienste um unser Land sind unschätzbar", twitterten die Christsozialen.

Schröder würdigt historische Leistung

Altkanzler Gerhard Schröder nannte Kohl gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland einen "großen Patrioten und Europäer". Obwohl er in vielen politischen Fragen weit auseinander lag und liege, habe er für Kohls historische Leistung "größten Respekt", sagte Schröder.

EU-Flaggen in Brüssel auf Halbmast

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zeigte sich tief betroffen vom Tod Kohls. "Helmut Kohl war ein großer Europäer und ein sehr guter Freund", teilte Juncker mit. "Ohne Helmut Kohl gäbe es den Euro nicht."

Der frühere luxemburgische Ministerpräsident erklärte: "Nur drei Menschen - Jean Monnet, Jacques Delors und Helmut Kohl - haben für ihre Verdienste für die europäische Zusammenarbeit die Ehrenbürgerschaft Europas erhalten." Das mache den Verlust umso größer - politisch wie menschlich.

In Gedenken wehen deshalb die Europaflaggen vor den europäischen Institutionen auf Halbmast.

Arnim Stauth, ARD Brüssel, zu den Brüsseler Reaktionen
tagesschau 18:00 Uhr, 16.06.2017

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"Wahrer Freund der Freiheit"

Der frühere US-Präsident George H. W. Bush sprach von Kohl als "wahren Freund der Freiheit". "Er ist der Mann, den ich als einen der größten politischen Führungsfiguren im Nachkriegseuropa ansehe", heißt es in einem Statement von Bush, das sein Büro verbreitete. Bush war einer der US-Präsidenten, die während Kohls Amtszeit im Weißen Haus waren.

Auch der ehemalige US-Präsident Bill Clinton meldete sich zu Wort. Kohls visionäre Führungskraft habe Deutschland und Europa auf das 21. Jahrhundert vorbereitet. "Er war aufgerufen, einige der monumentalsten Fragen seiner Zeit zu beantworten", heißt es in einem von Clinton verbreiteten Statement. "Indem er sie richtig beantwortete, machte er die Wiedervereinigung eines starken, prosperierenden Deutschlands möglich und die Schaffung der Europäischen Union."

Amtsinhaber Donald Trump äußerte sich während einer Rede in Miami nicht zu Kohl. Er hatte sich zu Beginn seiner knapp halbstündigen Rede zur Kuba-Politik auch zu anderen Aspekten geäußert: Etwa zur Heimkehr des 17 Monate in Nordkorea festgehaltenen Studenten Otto Warmbier und zur Genesung des angeschossenen Kongressabgeordneten Steve Scalise. Kohl erwähnte er jedoch mit keiner Silbe.

Telegramm aus dem Kreml

"Die Deutschen haben Helmut Kohl den Spitznamen 'Kanzler der deutschen Einheit' gegeben. Das ist richtig und gerecht", erklärte der russische Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow. In Kohls Amtszeit seien bedeutende Ereignisse gefallen wie das Ende des atomaren Wettrüstens, des Kalten Krieges, der Fall der Berliner Mauer und die deutsche Wiedervereinigung. Diese Ereignisse seien auch riskant gewesen, schrieb der 86-Jährige auf seiner Webseite.

"Es war ein großes Glück, dass in dieser schwierigen Zeit an der Spitze der führenden Mächte Staatsmänner waren, die Verantwortungsbewusstsein hatten, die die Interessen ihrer Länder entschlossen vertreten haben, aber die auch in der Lage waren, die Interessen der anderen zu berücksichtigen", so Gorbatschow.

Helmut Kohl (li.) im Gespräch mit Michail Gorbatschow. Foto vom 15. Juli 1990 | Bildquelle: dpa
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Zwei Architekten der deutschen Wiedervereinigung: Kohl (li.) im Gespräch mit Gorbatschow. Foto vom 15. Juli 1990

Der russische Präsident Wladimir Putin schickte ein Beileidstelegramm an Bundespräsident Steinmeier und Kanzlerin Merkel. Darin schreibt er: "Ich habe seine Weisheit bewundert und seine Fähigkeit, fundierte, zukunftsweisende Entscheidungen auch in schwierigsten Situationen zu treffen."

Mit Kohl seien die wichtigsten Ereignisse der modernen deutschen Geschichte verbunden, teilte der Kreml mit. Er habe eine Schlüsselrolle bei der Beendigung des Kalten Krieges und der deutschen Wiedervereinigung gespielt.

Im Alter von 87 Jahren gestorben

Kohl war im Alter von 87 Jahren in seinem Haus in Ludwigshafen gestorben. In den vergangenen Jahren lebte er sehr zurückgezogen. Seine letzten Lebensjahre waren von Krankheit geprägt. Am Staatsakt zum 20. Jahrestag des Mauerfalls nahm er 2009 im Rollstuhl sitzend teil.

Der 1930 geborene CDU-Politiker war von 1982 bis 1998 der am längsten amtierende Bundeskanzler. Kohl war von 1973 bis 1998 CDU-Vorsitzender und gilt als Vater der deutschen Einheit, die in seine Kanzlerschaft fiel. In seiner Amtszeit wurde zudem die Einführung des Euro beschlossen.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 16. Juni 2017 um 19:00 Uhr.

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