Menschen in einer Fußgängerzone in Amsterdam, Niederlande. | Reuters

Corona-Pandemie Diese Länder gelten als Hochrisikogebiete

Stand: 21.11.2021 09:33 Uhr

Nicht nur in Deutschland steigen die Corona-Infektionszahlen. Auch Belgien, Griechenland und große Teile der Niederlande kämpfen mit dem Infektionsgeschehen. Seit heute gelten sie als Hochrisikogebiete - neben zahlreichen anderen Ländern.

Wegen stark steigender Infektionszahlen gelten Belgien und ein Großteil der Niederlande seit heute als Corona-Hochrisikogebiete. Auch das bei Urlaubern beliebte Griechenland sowie Irland fallen nach einer Einstufung durch die Bundesregierung nun in diese Kategorie. Im Fall der Niederlande sind die Überseegebiete Aruba, Curacao und Sint Maarten ausgenommen. Das Robert Koch-Institut (RKI) hatte die Regelung am Freitag bekanntgegeben.

Von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen wurden: Französisch Guayana, Neukaledonien, Costa Rica, Guatemala, Guayana und Suriname.

Bereits seit längerem gehören beliebte Reiseländer wie die Türkei, Kroatien und Ägypten zu den Hochrisikogebieten. Mit Österreich und Tschechien stehen außerdem zwei direkte Nachbarländer auf der Liste. Ebenfalls als Hochrisikogebiete eingestuft sind unter anderem Russland, Lettland, Litauen, Serbien, Montenegro, Kosovo, Nordmazedonien, Bulgarien, Bosnien und Herzegowina, Albanien, Slowakei, Slowenien, Ukraine und Ungarn. Eine vollständige Liste finden Sie hier:

Zumindest in der Europäischen Union hatte es im Spätsommer zwischenzeitlich gar keine Corona-Hochrisikogebiete gegeben. Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

Folgen für Reisende

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

Mit der Einstufung als Hochrisikogebiet ist automatisch auch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts verbunden. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 21. November 2021 um 09:00 Uhr in den Nachrichten.