Das Podium wird von Helfern für den CDU-Bundesparteitag gesäubert.  | Bildquelle: dpa

CDU-Vorsitz "Nichts wird der Untergang der Partei sein"

Stand: 06.12.2018 20:55 Uhr

Das Rennen um den CDU-Vorsitz steht vor der Entscheidung. Die jüngsten Wahlempfehlungen tragen noch einmal Unruhe in die Partei. Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer beschwört eine Einheit - die sich immer weniger zeigt.

Es war von Beginn an eine ungeschriebene Regel: Egal, wer dieses Wahl gewinnt, aus der Kampfabstimmung um den CDU-Vorsitz soll die Partei möglichst unbeschädigt hervorgehen. CDU-Bundesvize Thomas Strobl formulierte es kurz vor dem Hamburger Parteitag der CDU in der "Heilbronner Stimme" so: "Nach dem Freitag kommt der Samstag, und da müssen sich dann alle, egal für wen sie vor der Wahl waren, hinter der oder dem neuen Vorsitzenden versammeln."

Auch Kandidatin und Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer beschwor in drastischen Worten noch einmal die Einheit der Partei. Sie sei besorgt über Kommentare, dass die Partei "untergehen" werde, wenn nicht ein bestimmter Kandidat gewählt werde. Egal, wie die Entscheidung morgen ausfalle - "nichts wird der Untergang der Partei sein."

Kandidaten für den CDU-Vorsitz treffen in Hamburg ein
tagesthemen 22:15 Uhr, 06.12.2018, Tom Schneider, ARD Berlin, zzt. Hamburg

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Nervosität vor dem Parteitag

Kurz vor dem Beginn des Parteitages hatten Wahlempfehlungen mehrerer CDU-Granden noch einmal für reichlich Nervosität gesorgt. Zuerst stellte sich Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble in einem Interview mit der "FAZ" deutlich auf die Seite von Kandidat Friedrich Merz.

"Damm gebrochen"

Dann rügte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier Schäuble wegen dessen Empfehlung. Der Vorstoß von Schäuble habe ihn überrascht und gewundert, klagte er in der "Rheinischen Post", damit sei der "Damm gebrochen".

Gleichzeitig zog er nach. Er persönlich habe seine Präferenz für Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer aus Respekt vor den Delegierten bislang nicht öffentlich geäußert, sagte Altmaier.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier wollte sich hingegen nicht festlegen: "Ich werde keine Empfehlung abgeben, weil ich Respekt vor den Delegierten habe."

Tom Schneider, ARD Berlin, zum Einfluss der Wahlempfehlungen der CDU-Größen
tagesschau 15:00 Uhr, 06.12.2018

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Gelassene Kanzlerin

Die Kanzlerin selbst zeigte sich vor der Abstimmung am Freitag gelassen. Merkel hatte sich bisher nicht zu einem Favoriten geäußert. "Das ist Demokratie pur, wenn Auswahl besteht", sagte sie. Den Rest würden die Delegierten entscheiden.

Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der zuletzt als abgeschlagen gilt, und für den sich kaum jemand ernsthaft ins Zeug legte, verteidigte die Wahlempfehlungen. "Es ist das gute Recht jedes Delegierten, zu sagen, für wen man stimmen will und auch warum", sagte er im Fernsehsender Phoenix. "Das gehört zu solch einem Verfahren dazu."

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 06. Dezember 2018 um 22:15 Uhr.

Ihre Meinung - meta.tagesschau.de

Darstellung: