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Kampf gegen Corona-Pandemie "Hilfskontingent der Bundeswehr erhöhen"

Stand: 15.11.2020 16:23 Uhr

Angesichts der nach wie vor hohen Corona-Zahlen will die Bundeswehr ihr Hilfskontingent um 25 Prozent auf 20.000 Soldaten erhöhen. Das sagte Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer im Bericht aus Berlin.

Die Bundeswehr unterstützt bereits jetzt schon die Gesundheitsämter bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Dort übernimmt sie etwa die Kontaktnachverfolgung von Infizierten. Insgesamt sind etwa 15.000 Soldaten dafür im Einsatz. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer will die Zahl noch einmal stark aufstocken: Insgesamt sollen künftig 20.000 Armee-Angehörige helfen. Dazu kämen noch Reservisten und die Angestellten in den Bundeswehr-Krankenhäusern.

"Wir haben immer gesagt, wenn die zivilen Strukturen an ihre Grenzen kommen, ist die Bundeswehr da, um zu helfen. Und zu diesem Auftrag stehen wir auch", sagte die Verteidigungsministerin im Bericht aus Berlin. Es gebe viele Bereiche, wo die Bundeswehr unterstützend eingreifen könne, etwa bei der Logistik für die Verteilung des Impfstoffs, dem Erstellen von Abstrichen oder bei der Versorgung von Kranken in Bundeswehr-Hospitälern.

Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesministerin der Verteidigung, im Gespräch
Bericht aus Berlin, 15.11.2020

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Umbau dauert

Mit Blick auf die internationalen Einsätze erwähnte Kramp-Karrenbauer die Schwerpunkt-Missionen im Irak und in der Sahel-Zone, bei denen die Truppe gefordert sei. Auch die Marine sei in vielen Missionen ein wichtiger Partner. Allerdings sei in der Vergangenheit viel gespart worden, weshalb sich viele Strukturen noch im Aufbau befänden.

Viele Projekte brauchten lange Zeit, etwa die Anschaffung neuer Panzer für die schnelle Eingreiftruppe oder des Tornado-Nachfolgers für die Luftwaffe. Kramp-Karrenbauer betonte aber, die Bundeswehr werde in der NATO ihren Verpflichtungen nachkommen, unter anderem weil mit einem neuen US-Präsidenten ein verlässlicherer Partner im Weißen Haus sitze. Insgesamt müssten die Europäer aber auch stärker für ihre eigene Sicherheit sorgen.

Über dieses Thema berichtete das Erste am 15. November 2020 um 18:05 Uhr in der Sendung "Bericht aus Berlin".

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