Sven Plöger im neuen ARD-Wetterzentrum | Bildquelle: dpa

Neue ARD-Wetterzentrale Ein Studio für alle Wetter

Stand: 11.12.2019 13:27 Uhr

Wann fällt der erste Schnee? Wo ist mit Gewittern zu rechnen? Ab Januar kommen alle Vorhersagen für die ARD aus der neuen Wetterzentrale in Frankfurt. Das spart Geld - und bringt präzisere Prognosen.

Nach nur zehn Monaten Vorbereitungszeit startet der Hessische Rundfunk am 1. Januar 2020 das ARD-Wetterkompetenzzentrum in Frankfurt am Main. Ab dann wird die gesamte Fernsehwetterberichterstattung für Das Erste, tagesschau24 und zahlreiche weitere Dritte Programme im Funkhaus am Dornbusch hergestellt.

Moderatoren bleiben erhalten

Damit zum Start alles klappt, läuft seit dem 2. Dezember der Probebetrieb. Hier wird die neue Technik auf Herz und Nieren geprüft, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen sich mit den Systemen vertraut, und die Abläufe werden trainiert. HR-Fernsehdirektorin Gabriele Holzner lobt den Einsatz des gesamten Teams: "Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in rekordverdächtiger Zeit dieses anspruchsvolle ARD-Projekt gemeinsam geschultert. Mit viel Kreativität und Sachverstand wurden die Studiokapazitäten auf den vorhandenen Flächen erweitert, die Redaktionsräume fit gemacht für ein neues, modernes und effizientes Arbeiten und neue Teams gebildet. Ich freue mich, wenn es am 1. Januar 2020 endlich losgeht."

Die bekannten ARD-Wettergesichter Claudia Kleinert, Sven Plöger, Karsten Schwanke und Donald Bäcker präsentieren das Wetter ab 1. Januar in Frankfurt, sie wechseln dafür zum Hessischen Rundfunk. Vorher waren sie bei verschiedenen ARD-Rundfunkanstalten tätig.

Neues Wetterzentrum der ARD
tagesschau 12:00 Uhr, 11.12.2019, Sebastian Kisters, HR

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100 Sendeminuten - jeden Tag

Das ARD-Wetterkompetenzzentrum bereitet die Wetterinformationen passend für die unterschiedlichen Medien auf. Neben den rund 35 TV-Wetterberichten mit rund 100 Sendeminuten jeden Werktag liefern die Wetterredakteurinnen und -redakteure Vorhersagen für die ARD-Radioprogramme: vom klassischen Wetterbericht am Ende der Nachrichten bis zum einordnenden Livegespräch auf dem Sender. Auch die Online- und Videotextseiten werden aus Frankfurt bestückt.

"Außerdem können wir in Unwettersituationen nun noch schneller, noch besser und noch umfangreicher reagieren. Wir können Kräfte schnell bündeln und den Fokus auf die kritische Situation richten", sagt Silke Hansen, Leiterin der Wetterredaktion.

Kosteneinsparungen

Mit der Bündelung der Kräfte beim Hessischen Rundfunk - ein Baustein im Rahmen des ARD-Strukturprozesses - sind jährliche Einsparungen von rund 720.000 Euro verbunden. Die Synergieeffekte werden durch den zentralen Einkauf von Wetterdaten und die Aufbereitung in Wetterprognosen sowie durch Kosteneinsparungen bei der Infrastruktur erzielt. Außerdem wird die Doppelstruktur der unterschiedlichen Grafiksysteme abgebaut. 

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 11. Dezember 2019 um 12:00 Uhr. und tagesschau24 am 11. Dezember 2019 um 11Uhr

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