Ex-Kunstberater Helge Achenbach | Bildquelle: dpa

Ex-Kunstberater Achenbach Millionenentschädigung für Aldi-Erben

Stand: 28.06.2018 10:28 Uhr

  • Urteil: Kunstberater muss 16 Millionen an Aldi-Erben zahlen
  • In erster Instanz waren es noch knapp 19 Millionen Euro
  • Achenbach saß wegen des Betruges bereits im Gefängnis

Der Düsseldorfer Kunstberater Helge Achenbach muss 16,1 Millionen Euro Schadensersatz an die Kinder des verstorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht zahlen. Er hatte jahrelang wohlhabende Kunden wie Albrecht bei Käufen von Kunstwerken und Autos beraten. Dabei hatte er Rechnungen manipuliert und überhöhte Preise und Provisionen abgerechnet.

Achenbach muss 16 Millionen Euro an Aldi-Erben zahlen
wdr
28.06.2018 15:30 Uhr

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Das Oberlandesgericht (OLG) in Düsseldorf hat am Donnerstag (28.06.2018) entschieden, dass er die rund 16 Millionen Euro zahlen muss. Das Landgericht Düsseldorf hatte ihn zunächst zu einer Zahlung von 18,7 Millionen Euro verpflichtet. Nach Ansicht des OLG konnte in einigen Fällen aber nicht nachgewiesen werden, dass Achenbach wirklich betrogen hat.

Achenbach saß schon im Gefängnis

Er wurde schon wegen Betrugs zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt und nach verbüßten vier Jahren Anfang Juni vorzeitig zur Bewährung aus der Haft entlassen.

Verurteilter Kunstberater vor dem Neustart - Helge Achenbach
wdr
28.06.2018 15:30 Uhr

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  • Hafturlaub: Kunstberater Achenbach früher aus Gefängnis entlassen

Korrektur: In einer vorherigen Version stand, dass das Landgericht Düsseldorf Achenbach in erster Instanz zu 25 Millionen Euro Schadensersatz verpflichtet hatte. Das war aber nur die Forderung der Aldi-Erben, richtig ist der Betrag von 18,7 Millionen Euro.

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