Flaggen von China und den USA | Bildquelle: dpa

Gespräche in Peking Hoffen auf Entspannung im Handelskrieg

Stand: 07.01.2019 09:24 Uhr

Nach dem vorübergehenden "Waffenstillstand" im Handelsstreit führen China und die USA ab heute wieder Handelsgespräche. Die Hoffnungen auf eine Lösung sind hoch - der Streit belastet die Weltwirtschaft.

Die USA und China machen einen neuen Anlauf, um ihren Handelskrieg zu beenden. Die zweitägigen Gespräche am Montag und Dienstag in Peking sind ihre ersten direkten Handelsgespräche, seit US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping vor fünf Wochen nach dem Ende des Gipfels der großen Wirtschaftsnationen (G20) in Buenos Aires einen 90-tägigen "Waffenstillstand" vereinbart hatten. Die Unterhändler wollten "aktiv und konstruktiv" über den Konsens der Präsidenten diskutieren, teilte das Handelsministerium in Peking mit.

Michael Hüther, Institut der deutschen Wirtschaft, zum Handelsstreit China/USA
tagesschau24, 07.01.2019

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Trump optimistisch

Der seit Monaten anhaltende Handelskrieg zwischen den beiden größten Volkswirtschaften sorgt für Unsicherheiten an den Finanzmärkten weltweit. Trump versuchte, die Sorgen zu dämpfen und erklärte am Sonntag, die Vorgespräche liefen "sehr gut". Er verwies auf sein jüngstes Telefonat mit Xi. "Ich glaube wirklich, dass sie einen Deal machen wollen." Die Sonderzölle seien sehr schmerzhaft für China. "Ihre Wirtschaft läuft nicht gut." Das gebe ihnen Anreiz zu Verhandlungen. Dagegen kassiere der US-Zoll Milliarden Dollar an Abgaben für Importe aus China, so Trump.

Zur amerikanischen Delegation, die vom US-Vizehandelsbeauftragten Jeffrey Gerrish angeführt wird, gehören Vertreter des Finanz-, Handels-, Energie- und Landwirtschaftsministeriums und des Weißen Hauses. Vor allem sollen Arbeitsgruppen einzelne Themen verhandeln.

Die Delegationen von Chinas Präsident Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump sitzen sich beim Abendessen in Buenos Aires gegenüber. | Bildquelle: AP
galerie

Die Delegationen von Chinas Präsident Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump vereinbarten beim G20-Gipfel in Buenos Aires, bestimmte Zölle vorübergehend auszusetzen.

Auftakt für weitere Gespräche

Ein Durchbruch ist in Peking laut Beobachtern eher nicht zu erwarten. Die ersten formellen Gespräche dürften nur den Weg ebnen für weitere Verhandlungen. Dafür könnten dann Chinas Chefunterhändler, Vizepremier Liu He, und der US-Handelsbeauftragte Robert Lightizer zusammentreffen. Zudem könnte Trump auf dem Weltwirtschaftsforum vom 22. bis 25. Januar im Schweizer Davos mit Chinas Vizepräsident Wang Qishan zusammentreffen, berichtet die Hongkonger Zeitung "South China Morning Post". Der enge Vertraute von Chinas Staats- und Parteichef gilt als erfahrener Krisenmanager, Wirtschaftsfachmann und politisches Schwergewicht in der kommunistischen Führung Chinas.

Unterhändler beginnen mit Gespräche im Handelsstreit zwischen USA und China
tagesschau 12:00 Uhr, 07.01.2019, Michael Storfner, ARD Peking

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Gibt China dem Druck nach?

Die USA beklagen vor allem mangelnden Marktzugang, zwangsweisen Technologietransfer und Produktpiraterie in China und hatten deswegen massive Strafzölle verhängt, die China mit Gegenmaßnahmen beantwortet hatte. Am 1. Dezember hatten sich Trump und Xi zunächst nur auf einen Burgfrieden und weitere Gespräche geeinigt. Die Frist der USA für das geforderte chinesische Entgegenkommen läuft damit am 1. März ab. Bis dahin wird eine angekündigte, weitere Erhöhung der US-Sonderabgaben auf chinesische Importe im Wert von 200 Milliarden Dollar von derzeit 10 auf 25 Prozent ausgesetzt. Gibt es keine Einigung, droht allerdings eine Eskalation, die auch schwerwiegende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben könnte.

China hat bereits erste Konzessionen gemacht. So wurden die Importe amerikanischer Sojabohnen wieder aufgenommen und zusätzliche Zölle auf Autoimporte aus den USA aufgehoben. Chinas Regierung spielt auch seine umstrittene "Made in China 2025"-Strategie herunter, die mit staatlicher Hilfe auf einen Technologieführerschaft abzielt. Zudem wurde angekündigt, dass scharf gegen erzwungenen Technologietransfer bei ausländischen Unternehmen vorgegangen werden soll.

Ende des Handelsstreits in Sicht? Gespräche zwischen USA und China
Benjamin Eyssel, ARD Peking
07.01.2019 09:39 Uhr

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Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 07. Januar 2019 um 09:00 Uhr.

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