US-Gesundheitsminister Alex Azar bei einer Pressekonferenz. | Bildquelle: MICHAEL REYNOLDS/EPA-EFE/REX

Coronavirus US-Einreiseverbot für China-Reisende

Stand: 31.01.2020 22:33 Uhr

Die USA haben ihre Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus' verschärft. Nicht-US-Bürger, die sich in den vergangenen zwei Wochen in China aufgehalten haben, dürfen nicht mehr einreisen.

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat aufgrund des Coronavirus eine "gesundheitliche Notlage" in den Vereinigten Staaten ausgerufen. Ausländer, die potenziell ein Ansteckungsrisiko darstellen könnten, würden ab Sonntag vorübergehend nicht mehr ins Land gelassen, teilte US-Gesundheitsminister Alex Azar bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz mit. Das habe US-Präsident Trump per Präsidialproklamation festgelegt.

US-Staatsbürger müssen nach Hubei-Reise in Quarantäne

Zudem müssten sich US-Staatsbürger, die in den 14 Tagen zuvor in der stark betroffenen chinesischen Provinz Hubei waren, für bis zu 14 Tage in Quarantäne begeben. US-Staatsbürger, die in den 14 Tagen vor der Rückkehr in die USA in anderen Teilen Chinas waren, würden aufgefordert, sich selbst für 14 Tage zu isolieren.

Bislang gibt es sechs bestätigte Fälle des Coronavirus in den USA, 191 Menschen werden untersucht. Das Risiko einer Ansteckung in den USA sei nach wie vor gering, sagte der Chef der Gesundheitsbehörde CDC, Robert Redfield.

USA verhängen Einreiseverbot aus China
Claudia Sarre, ARD Washington
01.02.2020 08:26 Uhr

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Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 31. Januar 2020 um 23:00 Uhr.

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