Überschwemmte Straßen in Manila | AFP

Philippinen Schwere Überflutungen nach Taifun

Stand: 12.11.2020 14:44 Uhr

Nachdem Taifun "Vamco" über die Philippinen hinweggefegt ist, stehen zahlreiche Straßen und Häuser unter Wasser. Hunderte Menschen suchten Zuflucht auf ihren Dächern. Laut Zivilschutz gab es zwei Tote.

Der Taifun "Vamco" hat schwere Überflutungen in der philippinischen Hauptstadt Manila verursacht. Zahlreiche Straßen der Zwölf-Millionen-Einwohner-Metropole standen unter Wasser. Der Sturm hatte am Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 155 Kilometern pro Stunde den Inselstaat erreicht. 

Hunderte Menschen suchten Zuflucht auf ihren Dächern. Der tropische Sturm zog in der Nacht zum Donnerstag mit starken Windböen über den Osten der Hauptinsel Luzon, auf der auch die Hauptstadt Manila liegt, wie der örtliche Wetterdienst mitteilte. Mittlerweile habe sich der Sturm leicht abgeschwächt, hieß es.

Überschwemmungen in der Provinz Camarines Sur | ZALRIAN SAYAT/EPA-EFE/Shuttersto

Überschwemmungen in der Provinz Camarines Sur Bild: ZALRIAN SAYAT/EPA-EFE/Shuttersto

Zuletzt mehrere Tropenstürme

Mindestens zwei Menschen seien gestorben, vier weitere würden vermisst, teilten die Behörden mit. In einem Vorort von Manila sei die Hälfte aller Häuser entweder völlig oder teilweise unter den Fluten versunken, sagte der Bürgermeister von Marikina, Marcelino Teodoro. "Die Strömung ist sehr stark, darum können wir keine Schwimmgeräte oder handbetriebenen Boote benutzen." Die Rettungskräfte seien überfordert und bräuchten dringend Hilfe.

Vor der Ankunft von "Vamco" waren rund 50.000 Menschen angewiesen worden, ihre Häuser zu verlassen. Er ist bereits der dritte Taifun innerhalb von drei Wochen, der über das Land hinwegzog. Die vorherigen Taifune "Molave" und "Goni" hatten große Zerstörungen in den Philippinen angerichtet.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 12. November 2020 um 05:30 Uhr.