Rettungseinsatz für Lawinenopfer im südtiroler Schnalztal

Unglück in Südtirol Drei Deutsche sterben bei Lawinenunglück

Stand: 29.12.2019 10:08 Uhr

Bei einem Lawinenunglück in den italienischen Alpen sind eine Frau und zwei Mädchen ums Leben gekommen. Ein Vater und sein Sohn wurden verletzt. Alle Betroffenen stammen aus Deutschland.

In Südtirol hat ein Lawinenunglück mindestens drei Todesopfer gefordert - darunter zwei siebenjährige Mädchen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes bestätigte, dass es sich bei den Toten um drei Deutsche handelt.

Eine 25-jährige Frau und eines der Mädchen stammen aus Hauteroda (Kyffhäuserkreis) in Thüringen, das andere Mädchen aus Eschweiler in Nordrhein-Westfalen. Sie seien auf einer Piste im Schnalstal westlich von Meran unterwegs gewesen, als sich die Lawine gegen Samstagmittag auf einer Höhe von etwa 3000 Metern löste und in ein Skigebiet raste. Ein elfjähriger Junge und sein Vater, die ebenfalls aus Eschweiler stammen, wurden bei dem Lawinenabgang verletzt.

Die Frau aus Hauteroda und das Mädchen aus Eschweiler konnten laut Polizei nur noch tot aus der Lawine geborgen werden. Das andere Mädchen wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Trient gebracht, wo es am Abend an seinen Verletzungen starb.

Drei Deutsche bei Lawinenunglück in Südtirol getötet
tagesschau24 09:00, 29.12.2019

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Keine Lawinengefahr zum Zeitpunkt des Unglücks

Aus Regierungskreisen in Berlin hieß es, der Generalkonsul in Mailand und der Honorarkonsul in Bozen stünden in engem Kontakt mit den Behörden, die mit der Identifizierung der Toten befasst sind.

Laut dem Sprecher der Carabinieri habe keine Lawinengefahr bestanden. Allerdings herrschte zum Zeitpunkt des Unglücks starker Wind und die Temperaturen seien gestiegen.

Suche nach möglichen weiteren Opfern

Bei der Rettungsaktion waren drei Hubschrauber im Einsatz. Etwa 70 Einsatzkräfte suchten zunächst nach möglichen weiteren Opfern. Mittlerweile sei aber klar, dass es keine weiteren Vermissten gebe, teilte die Bergwacht am Sonntagmorgen mit.

Eine weitere Lawine verletzte einen Mann in einem Tal in der Provinz Bozen. Der italienische Skialpinist wurde von den Schneemassen mitgerissen, aber von seinen Kameraden gerettet.

In den vergangenen Tagen hatte es vermehrt Lawinenwarnungen gegeben. Die Unglücke sind die bisher letzten einer Serie, die in wenigen Tagen bereits sechs Opfer in Italien gefordert hat. Die anderen tödlichen Lawinenabgänge ereigneten sich am Gran Sasso und am Terminillo, beide in den zentralen Apenninen.

Suche nach Verschütteten bei Lawinenunglück in Südtirol beendet
Sarah Zerback, ARD Rom
29.12.2019 11:14 Uhr

Download der Audiodatei

Wir bieten dieses Audio in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Audiodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 28. Dezember 2019 um 18:00 Uhr.

Darstellung: