DeutschlandTrend

DeutschlandTrend

ARD-DeutschlandTrend Deutsche sorgen sich um ihre Daten

Stand: 10.01.2019 23:03 Uhr

Seit dem jüngsten Datenskandal wird viel diskutiert über verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet. Aber die Deutschen neigen online ohnehin eher zur Vorsicht.

Von Ellen Ehni, WDR

Die Deutschen sind mehrheitlich eher vorsichtig, wenn sie im Internet unterwegs sind: 60 Prozent versuchen, online so wenige persönliche Daten wie möglich anzugeben - auch wenn sie deshalb manche Dienste nicht nutzen können. 37 Prozent hingegen sagen, dass sie persönliche Daten angeben, wenn es für die Nutzung bestimmter Dienste erforderlich ist. Nur drei Prozent geben an, dass sie die Weitergabe persönlicher Daten im Internet unproblematisch finden. Das hat eine Umfrage von Infratest Dimap für den ARD-DeutschlandTrend ergeben.

DeutschlandTrend: Umfrage zur Datensicherheit
tagesthemen 22:45 Uhr, 10.01.2019

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Viel Unsicherheit online

Entsprechend groß ist die Sorge der Internetnutzer, ihre persönlichen Daten könnten missbraucht werden. Eine Mehrheit von 61 Prozent der Befragten macht sich in diesem Zusammenhang große oder sogar sehr große Sorgen. Anders sehen das 35 Prozent der Deutschen: Sie machen sich nur geringe Sorgen, vier Prozent haben gar keine Angst vor Datenmissbrauch. Auffällig ist, dass die junge Generation von 18 bis 34 Jahren offenbar weniger Sorge vor Datenmissbrauch hat. Hier macht sich eine Mehrheit von 51 Prozent eine geringe oder gar keine Sorge um den Missbrauch persönlicher Daten.

Doch wie schützen sich die Deutschen vor Datenmissbrauch? Dazu gaben 90 Prozent der befragten Internetnutzer an, dass sie niemals E-Mail-Anhänge von unbekannten Absendern öffnen würden. 83 Prozent sagen, dass sie regelmäßig Software-Updates auf Computern oder Smartphones installieren. Eine Mehrheit (56 Prozent) gab an, dass sie keine öffentlichen WLAN-Hotspots verwenden. Gefragt zur Zwei-Faktor-Authentifizierung, die sowohl bei Online-Banking als auch teilweise bei E-Maildiensten und anderen Internet-Anwendungen verwendet wird, sagen 46 Prozent der Befragten, dass sie häufig diese Form nutzen würden. 40 Prozent sagen, dass sie mindestens alle paar Monate die Passwörter ihrer Online-Zugänge erneuern würden.

Grundsätzlich ist mit 53 Prozent eine Mehrheit der Befragten der Ansicht, dass sich bei der Digitalisierung der Gesellschaft Chancen und Risiken die Waage halten. Jeder Vierte der Befragten sieht vor allem Chancen; knapp jeder Fünfte (17 Prozent) sieht insbesondere Risiken.

Weiter viel Unzufriedenheit mit Regierung

Die Zufriedenheit der Deutschen mit der Bundesregierung hat sich im Vergleich zum Vormonat kaum verändert: Aktuell sind 65 Prozent der Deutschen weniger bzw. gar nicht zufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung - ein Punkt mehr im Vergleich zum Vormonat. Nur ein Drittel (34 Prozent) sind mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden - ein Punkt weniger im Vergleich zu Dezember.

Ein Motiv dafür könnte sein, dass das Kabinett aus Sicht der Bürger in bestimmten Bereichen zu wenig gestaltet. So stimmen 82 Prozent der Aussage zu: "Die Bundesregierung kann sich in vielen Fragen nicht gegen die Macht der Wirtschaft durchsetzen." 14 Prozent der Befragten stimmen dieser Aussage nicht zu.

Ellen Ehni, ARD-DeutschlandTrend, mit Zahlen zur großen Koalition und der Sonntagsfrage
tagesthemen 22:45 Uhr, 10.01.2019

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Gleichzeitig stellen knapp zwei Drittel der Bürger den staatlichen Institutionen ein positives Zeugnis aus: 63 Prozent stimmen der Aussage zu "Staat und Verwaltung in Deutschland funktionieren insgesamt gut." 36 Prozent stimmen der Aussage nicht zu. Unter den Parteianhängern sehen das nur die AfD-Anhänger mehrheitlich anders: 55 Prozent der AfD-Anhänger stimmen dieser Aussage nicht zu.

Bei dem Statement "Deutschland verändert sich stärker als ich es gut finde" ist das Meinungsbild gespalten: 51 Prozent stimmen der Aussage eher zu; 46 Prozent stimmen ihr eher nicht zu. Interessant ist es, dabei auf die Anhänger der unterschiedlichen Parteien zu schauen: 86 Prozent der AfD-Anhänger stimmen der Aussage eher zu. Gleiches gilt für 69 Prozent derjenigen, die aktuell keiner Partei anhängen; 48 Prozent der Unions-und FDP-Anhänger; 45 Prozent der Linken-Anhänger; 41 Prozent der SPD-Anhänger und 34 Prozent der Grünen-Anhänger.

Die politische Stimmung im Land ist zurzeit stabil: Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union auf 29 Prozent, einen Punkt weniger im Vergleich zum Vormonat. Die SPD gewinnt einen Punkt hinzu und liegt bei 15 Prozent, die AfD bleibt bei 14 Prozent. Die FDP und die Linken legen beide einen Punkt zu und kommen auf 9 Prozent. Die Grünen sind stabil bei 20 Prozent.

1/30

ARD-DeutschlandTrend vom 10. Januar 2019

Sonntagsfrage

Sonntagsfrage

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland
Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/ Dual Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)
Disproportionaler Ansatz (West/Ost 70:30)
Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI)***

Fallzahl: 1005 Befragte
Erhebungszeitraum: 07. bis 08. Januar 2019
Sonntagsfrage: 1505 Befragte
Erhebungszeitraum: 07. bis 09. Januar 2019
Gewichtung: nach soziodemographischen Merkmalen;
Sonntagsfrage mit separater Gewichtung
Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte

Durchführendes Institut: Infratest dimap

* bei einem Anteilswert von fünf Prozent ** bei einem Anteilswert von 50 Prozent
*** Die Ergebnisse sind auf ganze Prozentwerte gerundet, um falsche Erwartungen an die Präzision zu vermeiden. Denn für alle repräsentativen Befragungen müssen Schwankungsbreiten berücksichtigt werden. Diese betragen im Falle eine Erhebung mit 1000 Befragten bei großen Parteien rund drei Prozentpunkte, bei kleineren Parteien etwa einen Punkt. Hinzu kommt, dass der Rundungsfehler für kleine Parteien erheblich ist. Aus diesen Gründen wird deshalb keine Partei unter drei Prozent in der Sonntagsfrage ausgewiesen.

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 10. Januar 2019 um 22.45 Uhr.

Korrespondentin

Ellen Ehni Logo WDR

Ellen Ehni, WDR

@EEhni bei Twitter

Archiv DeutschlandTrend

DeutschlandTrend Banner
Monat:
Darstellung: