Der Fluss Ouse ist in York, North Yorkshire, über die Ufer getreten.  | Bildquelle: AFP

Hunderte Flugausfälle Sturm "Dennis" fegt über England

Stand: 15.02.2020 19:38 Uhr

Das zweite Wochenende in Folge tobt ein Sturm über Großbritannien. Da die Böden noch aufgeweicht sind, werden gravierende Folgen erwartet. Hunderte Flüge wurden gestrichen, möglicherweise starben zwei Menschen wegen des Sturms.

Großbritannien wird erneut von einem schweren Sturm heimgesucht. "Dennis" ist möglicherweise für den Tod von zwei Menschen verantwortlich. Ein junger Mann wurde leblos im Meer an der Südostküste Englands entdeckt. Nach Medienberichten könnte er durch das Unwetter in Not geraten sein. Ein anderer Mann, der von einem Tanker vor der Küste von Kent gefallen war, wurde nach stundenlanger Suche tot geborgen. Der Sturm soll noch bis Sonntagabend im Land wüten.

Wegen "Dennis" waren in Großbritannien Hunderte Flüge gestrichen worden. Betroffen waren Zehntausende Passagiere der Airline Easyjet, auch British Airways musste etliche Flüge absagen. Meteorologen rechneten aufgrund starker Regenfälle mit Überschwemmungen - Hunderte Häuser könnten betroffen sein. Der Sturm führte bereits zu Störungen im Bahnverkehr und auf Straßen.

Sturm "Dennis" wütet über England
tagesschau24 09:00 Uhr, 16.02.2020

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Die Böden sind noch aufgeweicht

Erst vor einer Woche hatte ein Unwetter erhebliche Schäden in Großbritannien angerichtet. Experten stufen Sturm "Dennis" aber als gefährlicher als "Ciara" ein, der am vergangenen Wochenende Chaos verursacht hatte. Denn es könnte in einigen Regionen an einem Tag oder zwei Tagen so viel regnen wie sonst in einem ganzen Monat. Da der Boden vielerorts wegen des letzten Unwetters noch aufgeweicht ist, dürften die Folgen Experten zufolge nun gravierender sein.

Soldaten helfen bereits den erschöpften Einwohnern im nordenglischen Calderdale, die noch unter den Schäden des letzten Sturms leiden. Besonders betroffen sind auch der Südwesten Englands, Wales und Teile Schottlands. Die Briten wurden dazu aufgerufen, ihre Trampoline zu sichern. Beim letzten Sturm wirbelten viele Trampoline durch die Luft und landeten dann unter anderem auf Bahngleisen.

Soldaten des 4. Bataillons der Highlanders, Royal Regiment of Scotland, tragen im britischen Mytholmroyd Sandsäcke in Vorbereitung auf den Sturm "Dennis". | Bildquelle: dpa
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Soldaten helfen im britischen Mytholmroyd mit, Sandsäcke zu schleppen, um sich für den Sturm "Dennis" zu wappnen.



Über dieses Thema berichtete Inforadio am 15. Februar 2020 um 15:03 Uhr.

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