Waldbrand in Andalusien | AP

Waldbrand in Spanien Mehr als 3000 Menschen auf der Flucht

Stand: 31.08.2020 03:55 Uhr

In Andalusien fliehen Tausende vor einem außer Kontrolle geratenen Waldbrand. Mehr als 500 Feuerwehrleute bekämpfen mit Unterstützung des Militärs die Flammen. Doch wann sie gelöscht sein werden, ist noch nicht absehbar.

Im südspanischen Andalusien ist ein Waldbrand außer Kontrolle geraten. Mehr als 3100 Menschen brachten sich in Sicherheit und verließen ihre Wohnungen und Häuser, wie die Behörden mitteilten.

Das Feuer versengte bislang 100 Quadratkilometer Land. Unter anderem wurde auch ein Hotel an der Costa del Sol zerstört. 16 Hubschrauber und acht Flugzeuge waren im Einsatz und halfen mehr als 500 Feuerwehrleuten und Rettungskräften des Militärs im Kampf gegen die Flammen. Wann der Waldbrand unter Kontrolle gebracht werde, sei schwer zu sagen, erklärte ein Mitarbeiter der andalusischen Waldbrandbekämpfung.

Weiteres Feuer in Murcia

Das Wetter spiele eine bedeutende Rolle. Das unebene Gelände mache es zudem schwer, alle betroffenen Gegenden zu erreichen, hieß es. Das Feuer war am Donnerstag in den Bergen in der Nähe von Almonaster la Real, nordwestlich von Sevilla, ausgebrochen.

Wegen eines anderen Brandes in dem Städtchen Mula in der südostspanischen Region Murcia wurden am Samstag weitere 70 Menschen in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr versuchte auch, zwei Großbrände in der Natur in der westspanischen Region Extremadura zu löschen.

Über dieses Thema berichtete die Tagesschau am 31. August 2020 um 04:46 Uhr.