Norwegen | Bildquelle: dpa

UN-Bericht In Norwegen lebt es sich am besten

Stand: 14.09.2018 16:38 Uhr

Atemberaubende Natur, gute Arbeitsbedingungen, Wohlfahrtsstaat: Was die Lebensqualität betrifft, bleibt Norwegen an der Spitze des weltweiten Rankings. Aber auch Deutschland kann sich sehen lassen.

Norwegen bleibt im weltweiten Vergleich das Land mit der höchsten Lebensqualität. Der ölreiche skandinavische Staat belegt - wie in den Vorjahren - den ersten Platz im "Index der menschlichen Entwicklung für Lebensqualität", den das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) veröffentlicht.

Auf den zweiten Platz schaffte es die Schweiz. Danach folgen Australien und Irland. Deutschland steht an fünfter Stelle. Schweden und die Niederlande sind in den Top Ten.

PlatzLand/Region
1Norwegen
2Schweiz
3Australien
4Irland
5Deutschland
6Island
7Hongkong
8Schweden
9Singapur
10Niederlande
......
13USA
14Großbritannien
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24Frankreich
......

Quelle: UNDP / Index 2017

Weltweit mehr Lebensqualität

"Global ist ein Trend zu einer stetig steigenden Lebensqualität zu verzeichnen", sagte UNDP-Exekutivdirektor Achim Steiner. Die Organisation sieht in 59 Ländern und Gebieten eine "sehr hohe menschliche Entwicklung". Vor acht Jahren waren es noch 46.

"Andererseits teilen zu viele Menschen in zu vielen Ländern ein tragisches Schicksal, das von Ungleichheit und verlorenen Chancen geprägt ist", erklärte Steiner. Die letzten fünf Plätze im Lebensqualitäts-Index belegen demnach Burundi, Tschad, der Südsudan, die Zentralafrikanische Republik und Niger.

189 Länder und Territorien wurden für den Index der menschlichen Entwicklung bewertet. Kriterien sind laut UNDP die Lebenserwartung, das Bildungsniveau und das Einkommen. Der Index ist Teil des jährlichen Berichts zur menschlichen Entwicklung des UNDP.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk Nova am 15. September 2018 um 07:00 Uhr in den Nachrichten.

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