Eine Person klettert über die eingestürzten Ruinen eines Hauses nach einem Erdbeben in Lombok. | Bildquelle: ANTARA FOTO

Indonesien Tote bei Erdbeben auf Ferieninsel Lombok

Stand: 29.07.2018 15:54 Uhr

Bei einem Erdbeben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende Häuser wurden zerstört. Auch auf der benachbarten Insel Bali war das Beben zu spüren.

Bei einem Erdbeben der Stärke 6,4 sind am Morgen auf der indonesischen Insel Lombok mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen, mindestens 160 wurden verletzt. Unter den Toten sind fünf Kinder. Da noch nicht alle Informationen vorlägen, werde die Opferzahl voraussichtlich weiter steigen, teilte die indonesische Katastrophenschutzbehörde mit.

Dutzende von Häusern wurden bei dem Beben entweder zerstört oder schwer beschädigt. Gegenwärtig werde noch die Lage vor Ort sondiert. "Unser Hauptaugenmerk ist jetzt, den Opfern zu helfen und Leben zu retten", sagte Sutopo Nugroho, Sprecher der nationalen Zivilschutzbehörde.

Mindestens 14 Tote durch Erdbeben auf indonesischer Insel Lombok
tagesschau 13:15 Uhr

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Nachbeben verbreiten Angst

Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben des nationalen geophysikalischen Instituts etwa 47 Kilometer nordöstlich der Provinzhauptstadt Mataram in einer Tiefe von 24 Kilometern. Damit erschütterte es eine Region abseits der Touristengegenden im Süden und Westen der Insel.
In der Folge wurden mehr als 120 Nachbeben registriert. Das schwerste darunter hatte nach Angaben der indonesischen Behörde für Geophysik und Meteorologie eine Stärke von 5,7. Ein Tsunami-Alarm wurde aber nicht ausgelöst.

Die Nachbeben verbreiteten Angst unter hunderten Menschen in der Region Sembalun, die aus ihren einstürzenden Häusern geflohen waren. Bei Erdrutschen in Folge des Bebens starb eine malaysische Kletterin, sechs Kletterer wurden verletzt, teilte das malaysische Außenministerium mit. Die Behörden schlossen vorübergehend die Wanderwege.

Lombok liegt östlich von Bali. Das Beben war auch auf der bei Urlaubern beliebten Insel zu spüren. Viele Touristen verließen dort fluchtartig ihre Hotelzimmer und brachten sich in Sicherheit.

Karte: Indonesien mit Bali
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Das Zentrum des Bebens lag etwa 47 Kilometer nordöstlich der Provinzhauptstadt Mataram.

Häufig Beben in der Region

Das aus zahlreichen Inseln bestehende Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, an dem tektonische Platten aufeinander stoßen. Erdbeben und Vulkanausbrüche sind dort besonders häufig.

An Weihnachten 2004 hatte ein Beben unter dem Meeresboden der Stärke 9,3 vor der westindonesischen Insel Sumatra einen Tsunami ausgelöst, der in den umliegenden Ländern insgesamt 220.000 Menschen tötete, davon 168.000 in Indonesien.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 29. Juli 2018 um 08:00 Uhr.

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