Das US-Kapitol in Washington, D.C. | AFP

Aufnahme in Schwarze Liste USA gehen gegen Firmen aus Asien vor

Stand: 25.11.2021 12:36 Uhr

Die US-Regierung hat 27 Firmen aus China, Japan, Pakistan und Singapur auf die Schwarze Liste gesetzt. Das solle verhindern, dass US-Technologie zur Weiterentwicklung von Militärtechnik genutzt werde.

Die Vereinigten Staaten haben ihre Sanktionspolitik gegen asiatische Firmen verschärft: 27 Firmen aus China, Japan, Pakistan und Singapur, die mit dem Militär in Verbindung stehen, seien aus Gründen der nationalen Sicherheit und aus außenpolitischen Gründen auf die Schwarze Liste für den Handel gesetzt worden, teilte das US-Handelsministerium mit. Aus China und Pakistan seien mehrere Unternehmen und Einzelpersonen in die Liste aufgenommen worden, weil sie zu Pakistans Nuklearprogramm beigetragen hätten, so das Ministerium.

USA sind "auf dem falschen Weg"

Mit den Sanktionen wolle die Regierung in Washington verhindern, dass US-Technologie für die Entwicklung chinesischer und russischer "militärischer Fortschritte und Aktivitäten" verantwortlich sei, sagte Handelsministerin Gina Raimondo.

Die chinesische Botschaft in Washington warf den USA daraufhin vor, sie würden das Konzept der nationalen Sicherheit als Aufhänger benutzen und die staatliche Macht missbrauchen, um chinesische Unternehmen mit allen Mitteln einzuschränken. "China lehnt dies entschieden ab", sagte Botschaftssprecher Liu Pengyu.

Die USA sollten vielmehr "dem Geist" des virtuellen Treffens zwischen US-Präsident Joe Biden und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in der vergangenen Woche folgen und "China auf halbem Weg entgegenkommen, anstatt weiter den falschen Weg zu gehen".