Hoffenheims Sebastian Rudy (l) und Frankfurts Daichi Kamada kämpfen um den Ball. | Bildquelle: dpa

Erste Bundesliga Frankfurts Blitzstarter schlagen Hoffenheim 1:0

Stand: 18.08.2019 19:20 Uhr

Dank eines Blitztors hat Eintracht Frankfurt Hoffenheims neuem Trainer Alfred Schreuder das Bundesliga-Debüt vermasselt.

Auch die neue Frankfurter Eintracht ohne Luka Jovic und Sébastien Haller kann Spektakel-Fußball bieten. Die Hessen siegten am Sonntag (18.08.2019) in einer vor allem im ersten Durchgang phasenweise rasanten Partie gegen 1899 Hoffenheim mit 1:0 (1:0). Das Tor des Tages erzielte Martin Hinteregger nach 36 Sekunden mit einem sehenswerten Volleyschuss nach einer Flanke von Filip Kostic.

"Ich bin nicht der Gelenkigste, deshalb hat es sicher nicht schön ausgesehen. Aber der Ball war drin", sagte der 25 Jahre alte Nationalspieler aus Österreich. Frankfurts Trainer Adi Hütter meinte: "Es freut mich, dass er der Goldtorschütze war. Er kommt gut an in Frankfurt - sowohl als Spieler als auch als Mensch."

Schnellstes TSG-Gegentor

Schneller als Hinteregger hatte noch kein Bundesligaspieler gegen Hoffenheim getroffen. Frankfurt blieb somit zum fünften Mal in Folge gegen die Kraichgauer unbesiegt - auch dank des Videobeweises. Den vermeintlichen Ausgleichstreffer von Dennis Geiger (41. Minute) erkannte Schiedsrichter Daniel Siebert nach Sichtung der Bilder nicht an. Lukas Rupp hatte im Abseits gestanden und SGE-Torhüter Kevin Trapp in der Sicht behindert.

Dost im Anflug

Frankfurt legte nicht nur wegen des Blitztors einen furiosen Start hin und musste sich nur den Vorwurf gefallen lassen, zu viele Chancen vergeben zu haben. Dieses Manko kann womöglich schon im Playoff-Spiel der Europa League am Donnerstag bei Racing Straßburg der niederländische Stürmer Bas Dost beheben. Er muss nur noch den medizinischen Check bestehen, dann ist der Transfer perfekt.

Auch ohne den Niederländer zeigte Frankfurt in der Anfangsphase ein extrem aggressives Pressing. Die Hoffenheimer kamen überhaupt nicht zum Spielaufbau, wurden regelrecht eingeschnürt. Ihre langen Bälle wurden meistens von den Eintracht-Spielern abgefangen oder landeten im Aus. Erst nach einer knappen Viertelstunde fanden die Gäste langsam ins Spiel.

Einen ersten Warnschuss gab Rupp (14.) ab. Der neue TSG-Stürmer Robert Skov hatte seine Möglichkeit nach einer knappen halben Stunde mit einem Schuss aus 15 Metern. Ansonsten war das Spiel der Hoffenheimer aber viel zu behäbig und nahezu ohne Überraschungsmomente.

Belfodil vergibt Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel baute Frankfurt verstärkt auf sein schnelles Umschaltspiel und überließ den Hoffenheimern mehr Spielanteile. Die erste gute Chance hatte wieder die Eintracht: Daichi Kamadas (48.) Schuss von der Strafraumgrenze parierte Baumann stark. Kurz darauf klärte TSG-Verteidiger Stefan Posch einen Kopfball von Dominik Kohr (54.) gerade noch vor der Linie.

Der eingewechselte Ishak Belfodil belebte das Angriffsspiel Hoffenheims, am Endergebnis vermochte aber auch er nichts zu ändern. Kurz vor Schluss vergab er noch eine gute Gelegenheit. Und sein Treffer in der Nachspielzeit zählte wegen Abseitsposition zu Recht nicht.

Frankfurt spielt nun am kommenden Sonntag (25.08.2019) um 15.30 Uhr bei RB Leipzig. Hoffenheim empfängt tags zuvor ebenfalls um 15.30 Uhr Werder Bremen.

Quelle: sportschau.de

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