Karin Strenz  | Bildquelle: picture alliance / Jens Büttner

Aserbaidschan-Affäre Rüge für CDU-Abgeordnete Strenz

Stand: 18.01.2019 17:17 Uhr

Gegen die CDU-Abgeordnete Strenz gab es schon mehrfach Vorwürfe. Immer ging es um Zahlungen aus dem autoritär regierten Aserbaidschan. Jetzt hat sie auch Ärger mit der Bundestagsverwaltung.

Der Bundestag hat die CDU-Abgeordnete Karin Strenz aus Mecklenburg-Vorpommern wegen Verstößen gegen die Verhaltensregeln gerügt. Sie habe Nebeneinkünfte nicht rechtzeitig angezeigt, erklärte die Bundestagsverwaltung.

Laut Informationen des "Tagesspiegel" geht es dabei um Geld, das Strenz über eine deutsche Firma aus Aserbaidschan erhielt. Neben der Rüge droht ihr demnach ein Ordnungsgeld in fünfstelliger Höhe, zuvor dürfe die Abgeordnete allerdings noch einmal Stellung nehmen.

Die Bundestagsverwaltung erklärte dazu lediglich, das Verfahren dauere an.

Hausverbot beim Europarat

Strenz hatte wegen des Gelds aus Aserbaidschan bereits Probleme mit der Parlamentarischen Versammlung des Europarats. Sie darf die Organisation in Straßburg deshalb nicht mehr betreten. Strenz selbst hatte die Vorwürfe dementiert.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk24 am 19. Januar 2019 um 04:00 Uhr in den Nachrichten.

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