Demo "Ein Euopa für alle" | Bildquelle: dpa

"Ein Europa für alle" Zehntausende bei Demo für soziales Europa

Stand: 19.05.2019 17:58 Uhr

Es geht darum, die Stimme gegen Nationalismus und für ein soziales Europa zu erheben: Kurz vor der Europawahl haben Zehntausende Menschen in deutschen und anderen europäischen Städten für ein "Ein Europa für alle" demonstriert.

Eine Woche vor der Europawahl sind Zehntausende Menschen in vielen deutschen Großstädten und anderen europäischen Städten auf die Straße gegangen, um ein Zeichen gegen Nationalismus zu setzen.

Allein in Berlin und Köln war zum Auftakt der Großdemo unter dem Motto "Ein Europa für alle" jeweils von etwa 20.000 Terilnehmern die Rede. Sie trugen Europaflaggen und zeigten Transparente mit Aufschriften wie "Solidarisches Europa statt Europa der Vaterländer" und "Eint Europa!".

Zehntausende demonstrieren gegen Nationalismus in Europa
tagesthemen 22:45 Uhr, 19.05.2019, Volker Schwenck, ARD Berlin

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Die Veranstaltungen standen unter dem Motto "Ein Europa für Alle - Deine Stimme gegen Nationalismus". Demonstriert wurde auch in Frankfurt am Main, Köln, Leipzig, München, Stuttgart und Hamburg.

Mehrere Spitzenpolitiker dabei

In Berlin wollten unter anderen Grünen-Chefin Annalena Baerbock und die Grünen-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Ska Keller, teilnehmen. In Köln hatten sich SPD-Chefin Andrea Nahles und die SPD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Katarina Barley und Udo Bullmann, angekündigt.

Demo "Ein Europa für alle" | Bildquelle: dpa
galerie

Demo "Ein Europa für alle" - wie hier auf dem Opernplatz in Frankfurt/Main

Zu den Protesten aufgerufen hatte das Bündnis "Ein Europa für alle", dem mehr als 250 Initiativen angehören. Unter ihnen sind das Kampagnennetzwerk Campact, die Umweltorganisation Greenpeace und die Hilfsorganisation Oxfam. Mehrere Parteien hatten sich solidarisch mit dem Anliegen der Demos erklärt. "Wir hoffen, dass das jetzt einen Push, einen pro-europäischen Push gibt in ganz Europa", sagte Nahles in Köln.

Demos in insgesamt 50 Städten

Nach Angaben der Veranstalter waren europaweit Demonstrationen gegen Nationalismus in insgesamt rund 50 Städten geplant. Dazu gehörten unter anderem Bukarest, Malmö, Wien und Utrecht.

Die Demonstrationen sind auch als Antwort auf das Treffen von Vertretern nationalistischer und rechtspopulistischer Parteien am Samstag in Mailand gedacht.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 19. Mai 2019 um 13:15 Uhr.

Darstellung: