Eine Mitarbeiterin einer Teststation nimmt einen Nasenabstrich von einem jungen Mann in Oldenburg. | dpa

Corona-Pandemie Inzidenz sinkt weiter auf 1171,9

Stand: 02.03.2022 10:22 Uhr

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz geht weiter zurück und liegt nun unter der Marke 1200. Unterdessen hat die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Ansteckungen in Deutschland die 15-Millionen-Marke überschritten.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gesunken. Der Wert lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 1171,9, am Vortag hatte er noch bei 1213 gelegen. Am Mittwoch vor einer Woche betrug er 1278,9.

Experten gehen allerdings von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird - diese Infektionen fließen damit nicht in die offiziellen Statistiken ein.

Gesamtzahl der Infektionen überschreitet 15 Millionen

Binnen 24 Stunden sind dem RKI zufolge zudem 186.406 Neuinfektionen erfasst worden. Damit überschritt die Gesamtzahl der registrierten Ansteckungsfälle in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie die Marke von 15 Millionen Fällen.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 5,93 an (Montag: 6,08). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Außerdem registrierte das RKI 301 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Insgesamt sind damit 123.238 Menschen in Deutschland im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 02. März 2022 um 12:10 Uhr.